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Ringelblume

  • Verwendung: Die Ringelblume (Calendula) gilt als traditionelle Heilpflanze und wird in Form von Salben, in Cremes oder als ätherisches Öl gegen zahlreiche Hautprobleme eingesetzt.
  • Wirkung: Calendula wirkt stark heilungsfördernd. Ringelblumenöl unterstützt die Wundheilung und Regeneration der Haut, pflegt, beruhigt und hemmt Entzündungen.
  • Herkunft: Vermutlich stammt die Ringelblume aus dem Mittelmeerraum, als Zier- und Heilpflanze hat sie sich aber inzwischen fast weltweit verbreitet.
  • Gewinnung: Ringelblumenblüten werden entweder getrocknet verwendet oder man gewinnt mittels Destillationsverfahren das ätherische Calendulaöl.
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Ringelblume: Verwendung

Die Ringelblume ist mit ihren prachtvollen, gelben bis orangefarbenen Blüten nicht nur der Inbegriff floraler Schönheit – sie ist auch eine seit Jahrhunderten bewährte Heilpflanze. Bei vielen Hautproblemen gilt die Ringelblumensalbe dank ihrer regenerierenden Eigenschaften als essentielles Hausmittel aus der Natur. Die Blütenblätter der Ringelblume finden sich auch in Cremes und Pflegeölen. Das ätherische Ringelblumenöl wirkt natürlich antibakteriell und fungizid, ist aber weniger scharf und besser verträglich als z. B. Teebaumöl oder andere ätherische Öle mit ähnlicher Wirkung.

Die Ringelblume in der Kosmetik

Ringelblumen, im Englischen als Marigold bekannt, finden bei der natürlichen Behandlung zahlreicher Hautprobleme Anwendung. Man setzt Cremes, Salben und Öle zur Hautpflege und zur Wundheilung ein, die ätherischen Öle der Blütenblätter wirken auch gegen Viren, Bakterien und Pilze.

Ein bekanntes Hausmittel ist die Ringelblumensalbe, ein Balsam auf Fettbasis mit den Blütenblättern der Ringelblume. Beliebt ist die Ringelblume außerdem im Bereich der Babypflege, wo sie aufgrund ihrer sanft heilenden Eigenschaften geschätzt und in Reinigungslotionen, Pflegeöle oder Badezusätze gemischt wird.

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Heilwirkungen der Ringelblume

Ringelblumenblüten wird eine heilende Kraft gegen vielfältige Leiden nachgesagt. So soll Ringelblumentee etwa gegen Menstruationsschmerzen helfen oder bei Symptomen der Wechseljahre, wie Hitzewallungen, Linderung verschaffen. Darüber hinaus wirkt der Tee aus frischen Ringelblumenblüten mutmaßlich gegen Magen-Darm-Beschwerden, senkt die Blutfettwerte und wirkt positiv bei Problemen mit Galle oder Leber. Im Geschmack ist er zart-würzig und, wie alle Blumen- und Kräutertees, basisch-ausgleichend. Äußerlich als Umschlag angewendet ist ein Sud oder Aufguss aus Ringelblumen in der Lage, Schwellungen und Entzündungen abklingen zu lassen, sowie das Zusammenziehen der Haut nach Verletzungen zu beschleunigen.

Ringelblume: Wirkung für Haut, Körper und Haare

Von allen Heilkräutern und Blüten gehört die Ringelblume zu den stärksten naturkosmetischen „Hautheilern“. Ihre Wirkstoffe sollen das Gewebe stärken – weshalb man in der Wundheilung oder bei Hauterkrankungen auf ihre Blüten schwört.
  • Ringelblume wirkt intensiv pflegend auf trockene, empfindliche Haut und kann sogar raue, rissige Stellen „reparieren“.
  • Sie fördert und verbessert die Wundheilung und unterstützt die Neubildung des Hautgewebes.
  • Bei chronischen Ekzemen, unreiner Haut, Pickeln oder Warzen schafft eine Salbe oder Creme aus der Ringelblume Abhilfe.
  • Aufgrund seiner heilungsfördernden und antibakteriellen Eigenschaften hilft Ringelblumenöl bei akutem Sonnenbrand.
  • Besenreiser, Krampfadern und andere unerwünschte Hauterscheinungen lassen sich durch Ringelblumenextrakt vermindern.
  • Die schützenden, heilenden und regenerierenden Qualitäten machen Balsam und Öl aus der Ringelblume zu beliebten Produkten in der Babypflege.
  • Ringelblumencreme oder -salbe wirkt entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd und verstärkt bei lokaler Anwendung die Durchblutung.
  • Die Calendula wirkt stark antioxidativ, das schützt das menschliche Organsystem vor zellschädigenden Angreifern und Erregern.

Inhaltsstoffe von Ringelblume

Für die heilende Wirkung der Ringelblume sind vor allem folgende Inhaltsstoffe verantwortlich:
  • Allantoin: Dieser Stoff in der Ringelblume sorgt für Regeneration und Erneuerung der Zellen, etwa bei der Wundheilung, und hat darüber hinaus feuchtigkeitsspendende, glättende und antioxidative Effekte.
  • Calendulin: Der Bitterstoff Calendulin gibt der Ringelblume nicht nur ihren botanischen Namen Calendula officinalis, sondern pflegt und regeneriert die Haut, beruhigt Irritationen und wirkt schmerzlindernd.
  • Flavonoide: Sekundäre Pflanzenstoffe, so genannte Flavonoide, sind leistungsstarke Antioxidantien, die den Organismus vor „freien Radikalen“ schützen und so die körpereigene Immunabwehr und die Erneuerung der Zellen stützen.
  • Carotinoide: Auch Carotinoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, deren primäre Aufgabe es ist, die Zellen gegen aggressive Sauerstoffverbindungen zu verteidigen. Das Beta-Carotin, das den Blütenblättern der Ringelblume ihre Farbe verleiht, wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt, welches wiederum die Spannkraft der Haut erhält und ihre Talgproduktion reguliert.

Wussten Sie’s? Das sagt die Expertin über die Ringelblume

„Nicht nur kosmetisch, auch medizinisch wird die Ringelblume aufgrund ihrer wundheilungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Die Fähigkeiten Wunden zu verschließen zeigt sich bereits in der Pflanze selbst: So verschließt die Ringelblume ihr zugefügte Schnittstellen mit einem abdichtenden, aushärtenden Pflanzensaft, der sie vor dem Eindringen von Krankheitskeimen schützt.

Die Bio-Ringelblumen, die für die Dr. Hauschka Kosmetik verwendet werden, wachsen auf dem benachbarten Demeter-Sonnenhof und werden dort zur Erntezeit im Juni und Juli bei Sonnenaufgang von Hand geerntet, um eine hohe Qualität des Ernteguts zu erreichen. Die Ringelblume enthält u. a. antioxidativ wirksame Carotinoide, Flavonoide, Schleim- und Bitterstoffe und ist für ihre beruhigende, stärkende und regenerationsfördernde Wirkung bekannt.

Die Ringelblume wird auf dreierlei Weise weiterverarbeitet: Aus einem Teil wird nach speziellem rhythmischen Verfahren eine wässrig-alkoholische Essenz hergestellt. Ein zweiter Teil der Blüten wird zunächst schonend getrocknet und dann zu einem rhythmisierten Ölauszug verarbeitet, der sieben Tage bei 37 °C – der Körpertemperatur des Menschen – reifen darf. Aus einem Teil der ganzen blühenden Pflanze samt Stängeln und Blättern wird ein vitaler Presssaft hergestellt. Durch die unterschiedlichen Herstellverfahren lassen sich einzelne Aspekte der Ringelblume besonders betonen, um sie optimal für unterschiedliche Präparate zu nutzen.“


Inhaltsstoff-Expertin bei Dr. Hauschka
Experten-Tipp

DIY: vegane Ringelblumensalbe

Die berühmte Ringelblumensalbe, in ihrer Original-Rezeptur zubereitet mit Schweineschmalz, lässt sich auch rein pflanzlich selbst herstellen. Nötig sind dafür nur eine flüssige und eine feste pflanzliche Fettquelle, sowie zwei bis drei Hände voll Ringelblumenblüten.

Vegane Ringelblumensalbe

Zutaten
  • 50 g Kokosfett
  • 40 ml Pflanzenöl (z. B. Olivenöl oder Mandelöl)
  • 25 g Ringelblumenblüten
Zubereitung und Anwendung:
Zunächst werden die Blüten kleingeschnitten, dann Kokosfett und Pflanzenöl in einem Topf erhitzt, bis das Fett flüssig ist. Nun die Blüten einrühren und eine halbe Stunde zugedeckt auf schwacher Hitze simmern lassen. Danach wird der Sud gefiltert – beispielsweise durch ein Teesieb – um die Blüten abzuschöpfen. Die klare Flüssigkeit wird warm in Gläser gefüllt und ohne Deckel zum Abkühlen stehengelassen. Sobald die Salbe fest geworden ist, kann sie verschraubt und im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Ringelblumen selbst kultivieren
Ringelblumen gedeihen gut auf Balkonen oder Terrassen. Wer also seine eigenen Blüten trocknen oder sogar selbst Ringelblumenöl gewinnen möchte, entscheidet sich am besten für eine Anbaufläche in südlicher Lage. Ringelblumen mögen es feucht, aber auf keinen Fall zu nass, und sollten mindestens vier Sonnenstunden pro Tag genießen. Zwar sind sie ausgezeichnete natürliche Insektizide, jedoch ist die Blüte selbst anfällig für den Befall von Mehltau. Diesem beugt man am besten vor, indem man Nässe im Beet und auf den Blättern vermeidet; ist der Schädling einmal da, helfen Knoblauch oder das Besprühen mit frischer Milch.
Tipp

Herkunft und Herstellung von Ringelblumenöl

Ringelblume: Herkunft und Vorkommen

Die Ringelblume ist eine europäische Pflanze, deren genaue Herkunft nicht bekannt ist. Inzwischen wächst sie in zahlreichen europäischen Ländern wild, Haupt-Anbaugebiete für den kommerziellen Vertrieb sind Ungarn und Ägypten. Bevorzugt gedeihen die farbenprächtigen Blumen auf lockeren, nährstoffreichen Böden, in vielen Gärten setzt man sie als Zierpflanzen, um Schädlinge abzuwehren.

Herstellung von Ringelblumenöl

Für einige Einsatzbereiche werden direkt die getrockneten Blüten der Ringelblume benötigt: beispielsweise für Tees, Kräutersalze oder Umschläge.

Um das ätherische Calendulaöl herzustellen, braucht es ein Trägeröl, da die Blume selbst keinen Fettanteil hat. Die Wirkstoffe der Blüten werden entweder mittels Alkohol extrahiert, oder man gießt sie mit Trägeröl (z. B. Olivenöl) auf und lässt die Mischung zehn bis 14 Tage ziehen.

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