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Unreine Haut im Alter: Was tun bei Spätakne?

Mitesser, Pickel und Entzündungen: Nicht nur Teenager sind von Akne betroffen. Fast jede vierte Frau im Alter von 25 und 45 Jahren leidet an Akne Tarda, sogenannter Spätakne. Warum sie entsteht, was gegen unreine, zu Entzündungen neigender Haut im Alter Haut hilft und welche Produkte das Erscheinungsbild der Haut bei Spätakne verbessern, thematisiert dieser Artikel. Zum Beauty Shop

Symptome von Spätakne

Selbst Personen, die in der Pubertät keine Probleme mit unreiner Haut hatten, können im Erwachsenenalter eine Spätakne bekommen. Wie bei der juvenilen Akne, die bei Jugendlichen auftritt, ist auch bei der Spätakne eine übermäßige Talgproduktion der Grund dafür, dass die Hautporen verstopfen und sich Mitesser, Pickel und Pusteln bilden. Hervorgerufen wird die Überproduktion von Hautfett vor allem durch hormonelle Einflüsse, etwa durch das Absetzen der Pille, zyklusbedingte Hormonschwankungen oder die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren. Aber auch Stress, dekorative Kosmetik oder unverträgliche Hautpflegeprodukte, die Einnahme von Medikamenten, bestimmte Lebensgewohnheiten wie Ernährung, Nikotinkonsum oder eine übermäßige UV-Belastung der Haut können das Auftreten einer Spätakne begünstigen.

Daran erkennen Sie Spätakne

  • anders als bei der jugendlichen Akne eher trockene, leicht schuppende und zu Irritationen neigende Haut, die jedoch glänzende Stellen und eine nach der Reinigung schnell nachfettende T-Zone aufweisen kann
  • vor allem in der T-Zone, also an Stirn, Nase und Kinn auftretende Mitesser, die sich leicht entzünden
  • Pickel und Unterlagerungen, vorwiegend im Kinn-, und Wangenbereich, aber auch am oberen, seitlichen Hals, am Dekolleté oder im Rücken- und Schulterbereich
  • entzündliche Papeln und verhornte Pusteln, die häufig schubweise auftreten

Pflege – Das hilft bei Spätakne

Dos & Don‘ts bei Spätakne

Dos
  • Milde Reinigungsprodukte anwenden, die hautberuhigend und ausgleichend wirken.
  • Ideal ist eine wasserlösliche Gesichtsreinigung, die die Haut von Talg und Bakterien befreit, ohne die Hautbarriere anzugreifen oder der Haut zu viel Fett und Feuchtigkeit zu entziehen.
  • Wohldosiertes Reinigen, um die Hautflora nicht noch stärker aus dem Gleichgewicht zu bringen.
  • Ein guter Exfoliant löst und entfernt angesammelte abgestorbene Hautzellen mit Hilfe von Fruchtsäuren oder Enzymen, gleicht den Feuchtigkeitshaushalt aus und verbessert die Hautstruktur.


Don'ts
  • Scrubs, also Peelings mit Schleifpartikeln, oder Bürsten im Gesicht anwenden, wenn die Haut fettig und unruhig ist, da sonst die natürliche Hautschutzbarriere angegriffen wird.
  • Aggressive Inhaltsstoffe in Kosmetika (z. B. Parfum, Alkohol) oder zu häufiges Reinigen: Durch zu aggressives oder zu häufiges Reinigen wird die Talgproduktion nur noch stärker angekurbelt und Entzündungen können sich verschlimmern.
  • Eine unausgewogene Ernährung, wenig Schlaf, Stress, Nikotin- oder Alkoholgenuss oder exzessives Sonnenbaden – auch diese Faktoren können das Entstehen von Pickeln und Unreinheiten im Alter begünstigen.

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Experten-Tipp zur Behandlung von Spätakne

Dr. Jetske Ultee, Forschungsärztin in der kosmetischen Dermatologie, erklärt, welche Auslöser für unreine Haut im Alter eine Rolle spielen und wie man gegen Spätakne vorgehen kann:

„Entzündungen entstehen, wenn die Talgproduktion der Haut aus dem Gleichgewicht gerät. Abgestorbene Hautzellen sammeln sich am Poreneingang, das überschüssige Hautfett kann nicht mehr ungehindert abfließen und Bakterien – bei Spätakne das Bakterium Propionibacterium acnes – vermehren sich. Zwar kann man gegen hormonelle Veränderungen, die die Hauptursache von Spätakne darstellen, wenig ausrichten. Anderen Ursachen – etwa der unsachgemäßen Reinigung und Pflege unreiner Haut – kann man jedoch mit den richtigen Produkten begegnen. Am wichtigsten ist es, angesammelte abgestorbene Hautzellen zu entfernen und dem Bakterienwachstum Einhalt zu gebieten.“

Hautexpertin Dr. Jetske Ultee über die richtige Pflege unreiner Haut:
„Der häufigste Fehler bei der Behandlung von unreiner Haut besteht darin, dass zu aggressive, austrocknende Produkte zur Reinigung eingesetzt werden. Derartige Produkte verleihen zwar ein sauberes Gefühl, greifen jedoch die Hautbalance nur noch mehr an und kurbeln die Talgproduktion der Haut erst recht an. Bei Akne-Haut wirkt ein Exfoliant mit einer ausreichend hohen Konzentration Salicylsäure sehr gut, da der Stoff tief in die Poren eindringen kann. Damit verhindert er das Entstehen von Mitessern und Pickeln.“

Die richtige Ernährung bei Spätakne

Dr. Jetske Ultee ist nicht nur davon überzeugt, dass die richtige Pflege das Erscheinungsbild von Akne-Haut verbessert – auch das Thema Ernährung spielt ihrer Meinung nach eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Spätakne:

„Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass Milchprodukte sowie Nahrungsmittel mit hohem glykämischem Index – solche, die einen starken Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben – mit der Entstehung von Akne in Zusammenhang stehen.“
  • Steigt der Blutzuckerspiegel an, wirkt sich das auch auf die Aktivität der Talgdrüsen aus: die Talgproduktion wird gesteigert. Lebensmittel, die viel Zucker, Kohlenhydrate oder gesättigte Fettsäuren enthalten, sollten daher nur maßvoll konsumiert werden.
  • Milchprodukte können unreine Haut begünstigen, da die darin enthaltenen Proteine entzündungsfördernd wirken. Pflanzliche Eiweiß-Lieferanten wie Hülsenfrüchte, Sojaprodukte, Pseudogetreide wie Quinoa oder Amaranth oder Nüsse und Samen sind eine gesunde Alternative.
  • Gerät die Darmflora durch die Einnahme von Antibiotika oder eine unausgewogene Ernährung aus dem Gleichgewicht, kann auch dies die Haut zum „Blühen“ bringen, denn die Ausscheidung von Giftstoffen geschieht auch über die Haut.
  • Empfehlenswert ist eine vitamin-, mineral- und ballaststoffreiche Ernährung mit gesunden Fetten, pflanzlichen Proteinen und einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser, ungesüßtem Tee sowie stark verdünnten Saftschorlen.
Experten-Tipp

Spätakne: Das tut mir gut

Wichtig bei der Pflege unreiner Haut ist es in erster Linie, das natürliche Hautgleichgewicht zu erhalten und gegen das Wachstum von entzündungsfördernden Bakterien vorzugehen. Produkte, die stark austrocknen oder durch eine mechanische Reinigung die Talgproduktion der Hautporen noch stärker anregen, sind dagegen nicht geeignet.

Vitamin C

  • wirkt antioxidativ und antientzündlich.
  • wirkt Alterungsprozessen entgegen und stärkt die hauteigene Abwehrkraft.
  • ist am Zellaufbau, der Zellentgiftung und am Zellschutz beteiligt und in der Lage, freie Radikale zu neutralisieren.
  • ist mitverantwortlich an der Bildung von Kollagen, das als im Bindegewebe enthaltenes Strukturprotein für ein ebenmäßiges Hauterscheinungsbild sorgt.
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Teebaumöl

  • wirkt antibakteriell, antimikrobiell und antiseptisch.
  • fördert das Abklingen von Entzündungen.
  • wirkt der Verhornung von Talgdrüsen entgegen und öffnet verstopfte Poren.
  • normalisiert die Talgproduktion.
Mehr über Teebaumöl

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