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Was hilft gegen Tränensäcke?

Stress, Schlafmangel oder das Älterwerden der Haut: Bei Tränensäcken handelt es sich um eine Flüssigkeits- oder Lipideinlagerung unterhalb des Auges. Sie entstehen, wenn der Lymphfluss gestört ist und sich Flüssigkeit im Bindegewebe anstaut. Wir klären, welche Ursachen es für die Entstehung von Tränensäcken gibt und was man gegen die störenden Pölsterchen unter den Augen tun kann. Zum Beauty Shop

Symptome bei Tränensäcken

Als Tränensäcke werden sowohl vorübergehende als auch anhaltende Schwellungen unterhalb des Auges bezeichnet. Durch eine altersbedingte Schwächung der Muskulatur und des Bindegewebes kommt es zu einer Erschlaffung des Unterlidbereichs – Augenringe werden stärker sichtbar, Tränensäcke können entstehen. Sie äußern sich als sichtbare Schwellung, die von Fett- oder Wassereinlagerungen im Gewebe hervorgerufen wird.

Daran erkennen Sie Tränensäcke

  • beutelähnliche Erschlaffung des Unterlidbereichs
  • sicht- und/oder tastbare Schwellung unterhalb des Auges
  • Lipid- oder Flüssigkeitsansammlung im Gewebe
  • durch die Schwellung wird das Unterlid nach unten gezogen; der rötliche innere Lidrand wird sichtbar häufige Begleiterscheinungen: Augenringe und/oder Lidschwellungen
Tränensäcke zeigen sich vor allem nach dem Aufstehen, bilden sich aber im Laufe des Morgens nach und nach zurück, wenn die angestaute Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert wird. Bei permanent vorhandenen Tränensäcken ist das Gewebe dauerhaft erschlafft; die Haut „hängt".

Pflege - Das hilft gegen Tränensäcke

Eine gesunde Lebensweise hilft, das Erscheinungsbild vorübergehend auftretender Tränensäcke zu bessern. Unterstützend können Hausmittel oder kosmetische Produkte zur gezielten Pflege der Augenpartie hilfreich sein, um die Ursachen von Tränensäcken zu bekämpfen.

Dos & Don‘ts bei Tränensäcken

Dos
  • Ausreichend viel trinken – ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt sorgt für einen stabilen Lymphfluss. Ideal sind eineinhalb bis zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag.
  • Mit leicht erhöhtem Kopf schlafen – so kann sich weniger Lymphflüssigkeit im Unterlidgewebe ansammeln.
  • Ausreichend viel Schlaf ohne Stressfaktoren wie Licht- und Lärmquellen – nicht nur die Länge, auch die Qualität der Nachtruhe wirkt sich positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus.
  • Hausmittel wie kühlende Quarkauflagen, entzündungshemmende Kartoffelsäckchen, Gurkenscheiben oder kalte Schwarz- und Grünteebeutel – sie alle fördern den Lymphfluss und wirken sich straffend auf das Gewebe aus.
Don'ts
  • Eine sehr salzhaltige Ernährung – das durch die Nahrung aufgenommene Natrium begünstigt Wassereinlagerungen im Gewebe.
  • Übermäßiger Alkoholgenuss – Alkohol entzieht dem Organismus Flüssigkeit, woraufhin vermehrt Flüssigkeit im Gewebe eingelagert wird, um den Verlust auszugleichen.
  • Rauchen – Nikotin schwächt das Bindegewebe und schädigt die Hautzellen nachhaltig.
  • Zu viel Sonne und damit einhergehende UV-Strahlen zerstören das Strukturgerüst der Haut; sie wird trockener, empfindlicher und das Gewebe erschlafft.

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Woher kommen Tränensäcke und wie kann man dagegen vorgehen?

Stress, Schlafmangel, ein erhöhter Nikotin- oder Alkoholkonsum oder eine unausgewogene Ernährung mit stark zucker-, salz-, fett- und kohlenhydratreichen Lebensmitteln gehören zu den Hauptursachen für die Entstehung von Tränensäcken. All diese Faktoren sind für einen Rückgang der Hautfestigkeit verantwortlich und begünstigen Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe.

Tränensäcke können aber auch genetisch bedingt sein oder auf Krankheiten und Allergien hinweisen. Während vorübergehend auftretende Schwellungszustände unterhalb des Auges mit kühlend, straffend und entwässernd wirkenden Kosmetikprodukten oder einfachen Hausmitteln behandelt werden können, sollte die Ursache für permanente Tränensäcke von einem Arzt abgeklärt werden.

Experteninterview zum Thema Tränensäcke

Dr. Jetske Ultee, dermatologische Forschungsärztin mit langjähriger Erfahrung im Bereich Kosmetik und Hautpflege, erklärt, dass es zur erfolgreichen Behandlung von Tränensäcken ausschlaggebend ist, ihre Ursache zu kennen:

„Die Haut unter den Augen ist dünn und reagiert sehr empfindlich auf äußere Einflüsse. Besonders ein Zuviel an Sonne oder Rauchen können die Elastizität der Haut stark verringern, wodurch die Haut faltig wird und hängt. Da die Muskeln unter den Augen mit dem Alter zudem schlaffer werden, wird das Unterhautfett nicht länger gestützt und tritt stärker hervor.

Tränensäcke durch Flüssigkeitsansammlungen treten oft bei Allergikern auf, können jedoch auch dadurch entstehen, dass der Körper die Lymphflüssigkeit mit zunehmendem Alter nicht mehr so gut abtransportieren kann. Zu Stauungen kommt es dann vor allem, wenn Sie einige Stunden gelegen haben. Bei einem Hautüberschuss ist ein operativer Eingriff die beste Lösung. Anders als bei anderen altersbedingten Hautproblematiken wie beispielsweise Pigmentflecken oder Lidschwellungen können spezielle Augencremes gegen Tränensäcke wenig ausrichten. Sind Flüssigkeitsansammlungen der Grund dafür, dass sich unter den Augen am Morgen kleine Pölsterchen bilden, kann es helfen, den Kopf nachts höher zu betten oder mit einer Massage den Lymphfluss anzuregen."

Ein kühlendes Serum oder straffendes Augengel mit hochkonzentrierter Hyaluronsäure kann Tränensäcke zwar nicht verschwinden lassen, sorgt aber für eine optische Glättung der Haut. Auch feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe wie Aloe Vera sind für die Pflege der Augenpartie gut geeignet.

Eine sanft kreisende Massage der Unterlidpartie mit den Fingerspitzen regt den Lymphfluss an und hilft, Flüssigkeitsansammlungen schneller abzutransportieren. Ein Roll-on mit Metall-Applikator hat zudem eine kühlende Wirkung. Und auch über die Ernährung lässt sich eine Verbesserung bei Tränensäcken erzielen: Eine salzarme, vitaminreiche Kost mit viel Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf die Haut aus, da sie Wassereinlagerungen vorbeugt und die natürlichen Hautfunktionen stärkt.

Tränensäcke: Das tut mir gut

Operativ entfernt werden sollten Tränensäcke nur im äußersten Notfall. Häufig hilft es bereits, Lebensgewohnheiten umzustellen.

In speziellen Produkten zur Augenpflege stecken u. a. hochkonzentrierte Harnsäure (Urea), das Coenzym Q10, Collagen oder Vitamin A (Retinol), aber auch pflanzliche Wirkstoffe wie Augentrost, Hamamelis, Rose oder Grüntee kommen zum Einsatz. Sie alle können Tränensäcke zwar nicht wegzaubern, helfen jedoch, ihr Erscheinungsbild signifikant zu verbessern.

Aloe Vera

  • wirkt feuchtigkeitsspendend und kühlend.
  • hat eine abschwellende und entzündungshemmende Wirkung.
  • regt die Durchblutung an und steigert damit den Abtransport von Lymphflüssigkeit.
  • bewirkt, dass sich die Hautgefäße zusammenziehen, wodurch die Haut straffer aussieht.
  • optimiert die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit in ihren Zellen zu speichern.
Mehr über Aloe Vera | Beauty-Produkte mit Aloe Vera

Rose

  • wirkt regenerierend, tonisierend und belebend bei müden Augen.
  • erfrischt die Haut und reichert sie mit Feuchtigkeit an.
  • vermindert Trockenheitserscheinungen und lässt die Augenpartie praller aussehen.
  • beruhigt und reduziert Rötungen.
  • wirkt antibakteriell.
  • stabilisiert den pH-Wert der Haut.
Mehr über Rose | Beauty-Produkte mit Rose von Dr. Hauschka

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