Lisa Banholzer und Masha Sedgwick im Gespräch über Freundschaft
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#matchalatte

In ihrem gemeinsamen Podcast #MatchaLatte möchten die beiden Bloggerinnen Masha Sedgwick und Lisa Banholzer ein Statement gegen aktuelle Tendenzen im Blogger-Bereich setzen: Hin zu Inhalten, Geschichten und echten Emotionen, weg von Oberflächlichkeiten und dem perfekt inszenierten Bild.

Doch die beiden sind nicht nur beruflich miteinander verbunden. Im Gespräch mit den befreundeten Influencerinnen erfahren wir, wie für sie Business unter Freunden funktioniert und was für sie in einer echten Freundschaft wichtig ist.

Was macht gute Freunde aus?

Masha Sedgwick: Gute Freunde helfen und unterstützen sich gegenseitig. Sie freuen sich mit einem und man kann auf sie auch in schwierigen Situationen zählen. Sie geben einem Halt und gleichzeitig Flügel, denn eine wertvolle Freundschaft ist immer etwas, das einen inspiriert und nichts, das einen runterzieht.

Lisa Banholzer: Gerade in Berlin, weit weg von meiner Familie in Freiburg, brauche ich meine Freunde als Ersatzfamilie die mir Halt geben, mich auch wieder erden und bei denen ich einfach nur Sein kann ohne Leistung zu erbringen oder perfekt sein zu müssen. Zwei weitere sehr wichtige Punkte sind für mich gute, starke Gespräche, die einem helfen in seinen Prozessen weiterzukommen und dass man genauso auch unbeschwert lachen und sich selbst nicht zu ernst nehmen kann.

Mit Freunden zu arbeiten ist ein echtes Privileg und macht unfassbar glücklich!

Masha Sedgwick: Man muss gerade in beruflichen Dingen sehr ehrlich miteinander umgehen und den Respekt voreinander haben, um auch mit Kritik umgehen zu können und die Rolle des Geschäftspartners in dem Moment von dem der Freundin zu unterscheiden. Wenn man sich auf Augenhöhe begegnet und den jeweils anderen für seine Arbeit schätzt, so wie das bei mir und Lisa der Fall ist, dann ist das eine gute Basis für ein erfolgreiches Business miteinander.

Lisa Banholzer: Ich arbeite mit vielen Freunden zusammen, wie beispielsweise mit Masha an unserem gemeinsamen Podcast, Fotografen oder Agenturleuten. Das ist ein Privileg und macht unfassbar glücklich, sich gegenseitig auch beruflich zu verstehen und unterstützen zu können. Gleichzeitig müssen wir uns dann auch bewusst nach Feierabend dazu zwingen, nicht über Berufliches zu reden. Das klappt ganz gut.

Mit Freunden zu arbeiten ist ein Privileg und macht unfassbar glücklich!

Wandelt sich das Thema Freundschaft im digitalen Zeitalter?

Masha Sedgwick: Grundsätzlich nein, denn eine gute Freundschaft definiert sich unabhängig von der Digitalisierung. Allerdings ist es durch Social Media wesentlich leichter mit Menschen in Kontakt zu bleiben oder auch zu treten, die weiter weg wohnen und dank Instastories auch am Alltag teilzuhaben.

Lisa Banholzer: Allerdings weiß man am Ende des Tages doch ganz genau, wer von diesen Leuten dir eine Suppe vorbei bringt, wenn du krank bist oder dir beim Umzug helfen würde. Dieser harte Kern, an wenigen, aber loyalen und ehrlichen Leuten mit einem guten Herzen sind die wahren Freunde.

Beachtlich ist aber, dass diese Medien die Kraft haben neue Freundschaften zu schaffen und wir plötzlich mit Menschen in Kontakt kommen und bleiben können, die wir sonst nie getroffen hätten. Ich habe jetzt eine Fernbeziehung nach New York, die hätte ich vor zehn Jahren nie so führen können.

Welche Eigenschaft schätzt ihr an der jeweils anderen besonders?

Masha Sedgwick: Lisa ist eine starke Powerfrau, die mich mit ihrer Energie und Kraft ansteckt. Sie trägt einfach diesen unbändigen positiven Kern in sich und beeindruckt mich regelmäßig mit ihrer Klugheit, ihrem Willen und ihrer Attitude. Gleichzeitig mag ich es, dass sie mir in unseren gemeinsamen Gesprächen neue Denkansätze zeigt und mich auch dadurch prägt.

Lisa Banholzer: Masha ist eine sehr loyale Freundin. Außerdem schätze ich ihre Meinung und unsere Gespräche sehr. In unserem Podcast #MatchaLatte sprechen wir wöchentlich über Dinge die uns beschäftigen, Entscheidungen vor denen wir stehen, beruflich wie privat. Ich habe das Gefühl, dass ich mich durch diesen regelmäßigen Austausch und diese Art von Reflektion im letzten halben Jahr stark weiterentwickelt und mehr zu mir gefunden habe.