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ganz schön anders

Es gab eine Zeit, so schreibt die Tibetanerin Tsunaina auf ihrem Instagram-Account, da hasste sie ihren Körper. Weil er nicht der gängigen Schönheitsnorm entsprach: Eine breite Nasenwurzel, schmale Augen, dazu zahlreiche Muttermale und nur 1,65 Meter groß.

Doch die Schönheitsideale ändern sich gerade wie vielleicht nie zuvor. Street-Castings werden bei Modelabels immer beliebter, dabei besonders gesucht sind ausdrucksstarke Gesichter mit Ecken und Kanten. Gerade Diversity ist es, mit der man heute punkten kann.

Und mit ihren katzenhaften Augen, den wie gemeißelt wirkenden Gesichtszügen und dem wahnsinnig schön geschwungenen Mund hat Tsunaina genau den Look der Stunde – man möchte sie am liebsten stundenlang ansehen.

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Das erkannte auch Pat McGrath, die wohl einflussreichste Make-up-Künstlerin der Welt, und nahm sie gleich als Muse unter Vertrag. Seither war sie in der britischen „Vogue“, im „Hunger Magazine“ und im „Wmag“ zu sehen.

Das Model kann aber mehr als nur gut aussehen. Ihr Instagram-Account, dem mehr als 250.000 Anhänger folgen, zeigt ihr Konterfei künstlerisch inszeniert gegenüber impressionistischen Gemälden, barocker Kunst oder überwältigenden Naturfotografien. Singen soll sie übrigens auch können. Wir sind gespannt, was da noch kommt.