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Trailrunning: Laufen abseits vom Asphalt

Lange Distanzen auf unebenem oder matschigem Untergrund mit einer höheren Grundgeschwindigkeit zu bewältigen, war lange eine schwierige Angelegenheit. Doch mehr und mehr rückte das Thema in den Vordergrund – vor allem für Joggerinnen und Jogger, die mal mehr als um den betonierten Block laufen wollten. Trailrunning ist das Stichwort. Die Sportart begeistert Menschen, so genannte Trailrunner, die sich aufgemacht haben, die Trails auch neben oder nach dem Asphalt zu erobern.

Wo Beton aufhört, beginnt die Herausforderung für Körper und Geist

Eine einheitliche Definition von dem, was „Trail“ eigentlich ist, gibt es dabei nicht. Für die einen ist es der Lauf auf unbefestigten Wegen, für die anderen muss es von einem Tal auf einen Berg gehen. Ob Sie sich für das Rennen durch Hügel- oder Parklandschaften, stillgelegte Zechengelände oder die Variante mit Anstieg im Gebirge entscheiden, ist beim Trailrunning unwesentlich. Die Hauptsache ist ein sportlicher Langstreckenlauf mit wechselnden Untergründen. Ganz nebenbei bemerkt hält ein anspruchsvoller Untergrund den Geist wach und fordert die Muskulatur variantenreicher als beispielsweise Stadionrunden.

Vor allem dieser und weitere gesundheitlichen Aspekte der Sportart werden von Sportwissenschaftler gerne betont: die Sensibilisierung der Wahrnehmung durch ein alternatives Terrain oder auch die Koordinations- und Konzentrationsschulung. Wichtig ist, dass sich alle Interessierten angesprochen fühlen, denn der Trendsport kann an jedes Level und jede Kondition angepasst werden. Es müssen nicht gleich extreme Laufdistanzen oder Höhenmeter sein.

Um Verletzungen vorzubeugen und wechselnden Wetterbedingungen auf weiten Strecken standzuhalten, ist neben einem guten Training auch die Ausrüstung ausschlaggebend. Trailrunning-Schuhe müssen auf diversen Untergründen funktionieren und zum Beispiel über eine große Zehenbox verfügen, wenn das Laufen bergab auf dem Programm steht.

Bei Matsch sind tiefe Stollen wichtig. Grip oder auch Traktion sind die Wörter, die die haltgebenden Eigenschaften umschreiben. Schutz vor Stößen durch Steine oder Wurzeln über Verstärkungen am Zehenrand können ebenfalls gute Begleiter für Ihren Offroad-Trip sein. Auf trockenen Untergründen sind flachere Profile von Vorteil, eine Kombination aus beidem ist ideal.

Auf die richtige Bekleidung kommt es an

Neben Schuhen spielt die zweite wichtige Rolle die Oberbekleidung für “Runners Fun“. Goretex®-Membranen in Laufjacken sind für das Trailrunning bei wechselnden Wetterbedingungen sehr gut geeignet, denn die wasserfeste Performance von Goretex® hält zusätzlich eine hohe Atmungsaktivität bereit. Überhitzung entgegenzuwirken und ein trockenes und angenehmes Trageklima zu erreichen, ist der Mehrwert durch eine optimale Atmungsaktivität. Gerade bei einer fordernden Aktivität wie dem Trailrunning ist das wichtig. Andere Trailrunner legen viel Wert auf das geringe Gewicht ultraleichter Bekleidung.

Landschaftsgenuss oder extreme Herausforderung? Entscheiden Sie!

Wer die Herausforderung oder die Faszination für die Landschaft gerne ausbauen möchte, kann sich an mehrtägigen oder in Etappen gestaffelten Veranstaltungen erfreuen. Sports-Label wie Gore oder Salomon sponsern etwa Ereignisse wie den Transalpine-Run oder den mehrtägigen Trailrunnig-Cup zwischen Karwendelgebirge und Harz, um die Nischen-Sportart zum populären Trendsport weiter auszubauen.

Häufige Fragen:

Was versteht man unter Trailrunning?
Trailrunning bedeutet das sportlich schnelle Laufen auf unebenem Gelände, idealerweise mit Steigungen. Besonders bei wechselnden Untergründen werden vor allem Fußmuskulatur und Koordinationsfähigkeit intensiv gefördert.

Was bedeutet Trailrunning Schuh?
Trailrunning-Schuhe sind die Laufschuhe, die sich besonders für den Einsatz bei schlammigem oder felsigem Untergrund eignen. Dabei kommt es auf ein gutes Profil mit unterschiedlichen Stärken an, damit Grip bei weichem und Traktion bei nassem Untergrund gewährleistet sind. Außerdem ist der Zehenrand oft geschützt oder der Platz für die Zehen größer einkalkuliert, weil das beim Bergablaufen angenehmer ist.

Welche Trailrunning-Stöcke?
Trailrunning funktioniert sehr gut ohne Stöcke. Laufprofis schätzen jedoch beim bergauf Laufen ultraleichte Carbonstöcke. Mit einer speziellen Schiebetechnik können sie die Beine entlasten und so Energie sparen. Benutzt man solche Stöcke sollte man sich darüber Gedanken machen, wo man sie unterbringt, wenn man sie phasenweise nicht benutzt, denn beim Hinablaufen sind sie eher hinderlich.

Wie geht Trailrunning?
Trailrunning ist für jeden Menschen machbar. Die Strecken und das Gelände können an die Kondition angepasst werden. Fünf bis zehn Kilometer sind ein guter Anfang. Es muss nicht immer gleich ein Berg sein, schon ein Waldlauf mit unterschiedlichen Routen, auch mal über Stock und Stein, eigenen sich besonders gut für den Einstieg.

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