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Rucksack-Kaufberatung mit Breuninger

Wanderrucksack

Er begleitet Sie bei Tageswanderungen und mehrtägigen Touren und sorgt dafür, dass Ihre Last nicht zur Belastung wird: Ein Wanderrucksack ist bei kleinen und großen Outdoor-Abenteuern unverzichtbar. Wir stellen die gängigsten Modelle vor, helfen bei der Größenauswahl und beim Rucksack packen und zeigen Ihnen im Video, wie Sie Ihren Rucksack richtig einstellen.

Er begleitet Sie bei Tageswanderungen und mehrtägigen Touren und sorgt dafür, dass Ihre Last nicht zur Belastung wird: Ein Wanderrucksack ist bei kleinen und großen Outdoor-Abenteuern unverzichtbar. Wir stellen die gängigsten Modelle vor, helfen bei der Größenauswahl und beim Rucksack packen und zeigen Ihnen im Video, wie Sie Ihren Rucksack richtig einstellen.

Rucksäcke für DamenRucksäcke für Herren

Was einen guten Wanderrucksack auszeichnet

Größe: Ihr Wanderrucksack sollte so viel Fassungsvermögen bieten, wie Sie für den gewünschten Einsatzbereich benötigen.

Tragesystem: Je größer der Rucksack, desto wichtiger ist das Tragesystem, um eine bestmögliche Lastverteilung zu gewährleisten.

Rückenlänge: Auch die richtige Rückenlänge ist entscheidend – insbesondere bei zunehmender Größe und Tragelast des Rucksacks. Große Wander- und Trekkingrucksäcke lassen sich in der Regel individuell verstellen und an die eigene Rückenlänge anpassen.

Durchdachter Aufbau: Eine sinnvolle Fächeraufteilung erleichtert das Packen des Wanderrucksacks und hilft dabei, den Überblick zu behalten. Praktische Extras wie ein Trinksystem steigern zusätzlich den Komfort.
Qualität und Verarbeitung: Ein guter Wanderrucksack besteht aus leichten, robusten, strapazierfähigen, wasserabweisenden Materialien. Eine sorgfältige Pflege erhöht die Lebensdauer des Rucksacks.

Gewicht: Der Rucksack sollte je nach Größe im leeren Zustand nicht mehr als 0,6 bis 2,5 kg wiegen.

Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Rucksäcken sind spezielle Wanderrucksäcke ergonomisch geformt, sehr stabil verarbeitet, wetterfest und bieten ein höheres Füllvolumen. Je nach Einsatzbereich und Länge der Tour können Sie zwischen Tages-, Touren- und Trekkingrucksäcken wählen.

Wanderrucksack Marken und Hersteller


Tagesrucksack von Deuter

Tagesrucksack

Ideal für Tageswanderungen und auf Reisen.

Tourenrucksack von Deuter

Tourenrucksack

Ideal für Wochenendausflüge und Hüttentouren.

Trekkingrucksack von Low alpine

Trekkingrucksack

Ideal für Mehrtageswanderungen und Backpacker-Reisen.


Tagesrucksack (Daypack) – Perfekt für Tagestouren

Für Tageswanderungen ohne Übernachtungen ist ein sogenannter Daypack-Rucksack völlig ausreichend. Ein ausgeklügeltes Tragesystem, das die Gewichtsverteilung regelt, spielt beim Tagesrucksack eine untergeordnete Rolle. Der Fokus liegt hier auf einem guten Belüftungssystem, das während der gesamten Wanderung ein angenehmes Tragegefühl unterstützt. Ein schmales Hüftband sorgt dafür, dass der Rucksack an Ort und Stelle bleibt. Tagesrucksäcke begleiten uns nicht nur bei Outdoor-Aktivitäten, sondern auch im Alltag, in der Freizeit und auf Reisen.
Ideal für: Tageswanderungen; auf Reisen

Volumen: 25 bis 35 Liter

Tragelast: 8 bis 10 kg

Eigenschaften: sehr leicht und flexibel, wasserabweisend (wasserabweisend ist nicht wasserdicht, bei Regen die Regenhülle nicht vergessen

Ausstattung: je nach Modell Befestigungsmöglichkeiten für Wanderstöcke, äußere Netztasche für Trinkflasche und/oder Fach für Trinksystem
Tragesystem: Abstandsnetz, das die Schweißbildung am Rücken mindert; weicher und geschmeidiger Hüftgurt, Schultergurte, Hüftriemen und Brustgurte sorgen für guten Sitz; bei Wanderungen mit Klettersteigen empfehlen sich Modelle, die direkt am Körper anliegen und für mehr Kontrolle über den Rucksack sorgen; Ventilationsschäume verringern hier die Schweißbildung

Bietet Platz für: Verpflegung, Sonnenschutz, Regenjacke, Ersatzsocken, Kamera, Wanderkarte, Wanderstöcke

Mit dem Tagesrucksack entlang der Traumschleife Rheingold

Inspiration

Dieser beliebte Rundwanderweg ist etwas für echte Romantiker. Der Dichter Friedrich Karl Wilhelm von Schlegel schrieb vor mehr als 200 Jahren: „[…] bis St. Goar und Bingen wird das Tal immer enger, die Felsen schroffer und die Gegend wilder; und hier ist der Rhein am schönsten.“ Auf den abwechslungsreichen Wegen genießen Sie wunderschöne Panoramablicke auf das Rheintal. Die ca. 10,5 km lange Tageswanderung führt Sie durch steile Weinberge, über felsige Bergrücken, durch Wälder und idyllische Bachtäler. Die reine Gehzeit beträgt etwa 4,5 Stunden. Start- und Endpunkt ist der Wanderparkplatz am Patelsbach, direkt an der Kreuzung der beiden Kreisstraßen K 114 und K 115.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Name des Weges: Traumschleife Rheingold

Art der Tour: Rundwanderweg

Ort: Rheinland-Pfalz
Start/Ziel: Wanderparkplatz am Patelsbach

Länge: 10,5 km

Dauer: 4,5 h

Tourenrucksack – Perfekt für Wochenend-Trips

Wenn Sie eine Wanderung übers Wochenende planen und ein paar Tage auf der Hütte übernachten wollen, benötigen Sie einen Rucksack mit mehr Volumen. Tourenrucksäcke eignen sich hier ausgezeichnet. Ein schmaler, flacher Tourenrucksack mit stabilen Schulter- und Hüftgurten sowie Polsterungen an der Rückenpartie ermöglicht eine optimale Lastverteilung und einen angenehmen Tragekomfort. Bei anspruchsvolleren Touren wie Bergwanderungen mit Klettersteigen sollte der Rucksack nicht zu groß sein, um die Belastung für den Körper so gering wie möglich zu halten und eine optimale Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.
Ideal für: Wochenendausflüge, Hüttentouren

Volumen: 40 bis 50 Liter

Tragelast: 10 bis 12 kg

Eigenschaften: schmal, hoch und enganliegend geschnitten; robust und abriebfest; sehr stabil dank leichten Aluminiumprofilschienen am Rücken; wasserabweisend

Ausstattung: Befestigungen für Wanderstöcke, Karabiner etc.; großes Deckelfach mit verschließbarem Dokumentenfach; höhenverstellbarer Deckel; Netzseitentaschen; Fach für Trinksystem; Regenhülle
Tragesystem: stabiler als beim Tagesrucksack; Hüftgurt mit breiten, gepolsterten Hüftflossen; liegt eng am Rücken an und sorgt so für eine bessere Lastkontrolle; Ventilationsschäume mindern die Schweißbildung; Kompressions- und Lastkontrollriemen sorgen für festen Sitz und maximale Bewegungsfreiheit

Bietet Platz für: Verpflegung, Sonnenschutz, Regenjacke, Wechselkleidung, Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe, Kosmetika, Erste-Hilfe-Set, Kamera, Wanderkarte, Wanderstöcke, Taschenlampe

Mit dem Tourenrucksack auf eine dreitägige Hüttentour im Bregenzerwalde

Inspiration

Die im österreichischen Bundesland Vorarlberg liegende Region Bregenzerwald bietet mit der Schadonarunde – insbesondere Einsteigern – eine leichte und entspannte Hüttentour, bei der man Stress und Alltag zuhause lassen und richtig tief durchatmen kann. Die Tour startet bei der Touristeninformation in Au. Auf einem breiten Forstweg geht es durch den Wald am Argenbach entlang und über einen Grashang zum Gipfel des 1.762 m hohen Lug – herrliche Aussicht inklusive. Nach einem kurzen Abstieg über Säcklalpe und Brendleralpe erreichen Sie nach insgesamt etwa vier Stunden Wanderung die Bergkristall Hütte. Am nächsten Morgen führt Sie die Tour zur etwas steileren Annalperaualpe. Über schöne Blumenwiesen erreichen Sie das 2.101 m hohe Töbelejoch. Dahinter geht es eine Weile bergab bis Sie nach der insgesamt fünfstündigen Tagesetappe die Biberacher Hütte erreichen. Die dritte Etappe der Tour führt Sie innerhalb von drei Stunden von der Biberacher Hütte auf die Hochkünzelspitze, von der Sie bis zum Bodensee blicken können. Anschließend geht es wieder zurück ins Tal nach Au.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Name des Weges: Schadonarunde

Art der Tour: Hüttentour

Ort: Bregenzerwald (Region im österreichischen Bundesland Vorarlberg)
Start/Ziel: Touristeninformation in Au/Hochkünzelspitze

Länge: nicht angegeben, habe nachgefragt

Dauer: 12 h/3 Tage

Trekkingrucksack – Perfekt für lange Touren

Mehrtägige bzw. mehrwöchige Touren in der Natur mit Übernachtungen im Zelt und Selbstverpflegung erfordern nicht nur mehr Volumen, sondern auch ein ausgeklügeltes Tragesystem, besonders robuste Materialen sowie eine sinnvolle Fachunterteilung. Trekkingrucksäcke beginnen bei einem Volumen von 60 Litern und können je nach Modell bis zu 100 Litern fassen. Das Tragesystem ist dafür ausgelegt, 20 kg problemlos zu transportieren. Ein großer, breiter und gut gepolsterter Hüftgurt sowie sehr breite Schulterriemen verlagern das Gewicht auf die Hüften und sorgen für hohen Tragekomfort.
Ideal für: Mehrtageswanderungen (1-2 Wochen), Trekkingtouren mit Selbstverpflegung, Fernwanderwege, Pilgerwege, Backpacker-Reisen

Volumen: über 60 Liter

Tragelast: 20 bis 25 kg

Eigenschaften: besonders stabil und robust; innenliegendes Gestell aus Metallstreben auf der Rückseite verbessert die Stabilität und entlastet die Wirbelsäule; wasserabweisend; stark gepolstert
Ausstattung: verstellbare Gurte für Zelt und Schlafsack; Deckeltasche mit variabler Höhe; Regenhülle; Fach für Trinksystem

Tragesystem: liegt eng am Rücken an; Lastkontroll-, Kompressionsriemen und Schultertragegurte sorgen für einen festen Sitz; sehr breiter, stabiler, gepolsterter Hüftgurt zur optimalen Lastverteilung; gut gepolsterte Rückenauflage mit Ventilationsschäumen und einem Belüftungskanal

Bietet Platz für: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Campingkocher, Kochgeschirr, Verpflegung, Kleidung, Sonnenschutz, Kosmetika, Erste-Hilfe-Set, Kamera, Wanderkarte, Wanderstöcke, Taschenlampe

Das Rila-Gebirge im Südwesten Bulgariens gilt als Trekking-Geheimtipp. Nirgendwo sonst in Europa findet man noch eine so ursprüngliche Bergwelt wie in dem höchsten Gebirge Bulgariens. Im Nationalpark erwarten Sie schneebedeckte hohe Gipfel, mehr als 200 Bergseen, dichte Wälder, heiße Quellen und grüne Almwiesen. Die Trekkingtour beginnt in der Hauptstadt Sofia und führt Sie über die Sieben Seen auf den 2.925 m hohen Musala – den höchsten Gipfel des Balkans. Die Tour dauert sieben Tage und umfasst eine etwa 80 km lange Wanderroute. Da die Tagesetappen bis zu sieben Stunden in Anspruch nehmen, ist bei dieser Tour eine gute Kondition gefragt. Wenn Sie nicht im Zelt schlafen möchten, können Sie in Berghütten oder im Rila-Kloster übernachten.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Name des Weges: Trekkingtour durch Rila-Gebirge

Art der Tour: Trekkingtour

Ort: Rila-Gebirge (Bulgarien)
Start/Ziel: Sofia

Länge: 80 km

Dauer: 7 Tage

Wanderrucksack: So finden Sie die richtige Größe

Wie groß der Rucksack sein muss und welches Fassungsvermögen er bieten sollte, hängt vom entsprechenden Einsatzbereich ab. Suchen Sie einen Rucksack für Tageswanderungen oder mehrtägige Touren? Wandern Sie mit viel oder wenig Gepäck? Insbesondere bei längeren Touren benötigen Sie mehr Ausrüstung und dementsprechend auch mehr Platz im Rucksack. Welche Rucksackgrößen es gibt und wie groß die maximale Tragelast der Rucksäcke sein darf, können Sie der Übersicht entnehmen.
Grundsätzlich gilt bei der Größenauswahl: So groß wie nötig, so klein wie möglich! Wanderrucksäcke mit viel Stauraum klingen zwar verlockend, doch man darf nicht vergessen, dass man ihr Volumen auch tragen muss. Beim Wandern zählt jedes Gramm – vor allem bergauf.

Volumen bis 10 Liter

Empfohlenes Maximalgewicht: 5 kg | Einsatzbereich: Radtouren, Stadtbummel, Spaziergänge, Ausflüge

Volumen 15 bis 20 Liter

Empfohlenes Maximalgewicht: 7 kg | Einsatzbereich: Wanderungen mit wenig Gepäck

Volumen 20 bis 25 Liter

Empfohlenes Maximalgewicht: 8 kg | Einsatzbereich: Tagestouren

Volumen 25 bis 35 Liter

Empfohlenes Maximalgewicht: 10 kg | Einsatzbereich: Tageswanderung mit viel Gepäck, Zweitagestouren

Volumen 35 bis 45 Liter

Empfohlenes Maximalgewicht: 12 kg | Einsatzbereich: Kurze Mehrtagestouren, Wochenendausflüge, Hüttentouren

Volumen 45 bis 65 Liter

Empfohlenes Maximalgewicht: 18 kg | Einsatzbereich: Treckingtouren, Trekkingreisen

Volumen 65 Liter und mehr

Empfohlenes Maximalgewicht: 25 kg | Einsatzbereich: Mehrwöchige Treckingtouren, Fernwanderwege, Pilgerwege, Backpacker-Reisen

Wie schwer darf mein Wanderrucksack sein?

Wie schwer der eigene Rucksack sein darf, lässt sich nicht so leicht pauschalisieren. Es kommt immer darauf an, wie gut man trainiert und wie stark man ist. Auch die Dauer der Tour ist entscheidend. Wandereinsteigern fällt es in der Regel immer schwerer, über einen längeren Zeitraum viel Gewicht zu tragen als Wanderprofis. Wenn Sie erst vor kurzem Ihre Leidenschaft fürs Wandern entdeckt haben, sollten Sie mit möglichst wenig Last zur Tour aufbrechen, um nicht den Spaß am Wandern zu verlieren.

Für geübte Wanderer gilt folgende Faustregel: Die Tragelast des Rucksacks sollte nicht mehr als 25 % des eigenen Körpergewichts betragen. Für eine Frau mit einem Körpergewicht von 60 kg bedeutet das ein maximales Ladegewicht von 15 kg. Wichtig: Bei der Berechnung muss auch das Eigengewicht des Rucksacks berücksichtigt werden. Dies ist allerdings nur ein Richtwert. Auch Frauen, die häufig wandern, leiden früher oder später unter einem Gewicht von 15 kg. Hier gilt es, ausprobieren und für sich selbst herauszufinden, mit welchem Maximalgewicht man sich – auch über einen längeren Zeitraum hinweg – noch wohlfühlt.
Wissen

Der Wanderrucksack muss richtig sitzen

Für einen möglichst hohen Tragekomfort beim Wandern ist der perfekte Sitz des Rucksacks entscheidend. Aber was heißt das genau? Der Wanderrucksack darf zunächst einmal nicht zu schwer sein. Für eine optimale Lastverteilung des Gepäcks sorgt ein ausgeklügeltes Tragesystem. Darüber hinaus muss die Rückenlänge des Rucksacks zur Rückenlänge des Trägers passen. Eine gute Polsterung und hohe Atmungsaktivität tragen ebenfalls zum Tragekomfort bei. Wie Sie Ihren Wanderrucksack richtig einstellen, wird Ihnen im folgenden Video noch einmal anschaulich erklärt.
Rucksack anpassen mit Breuninger

Auf die richtige Rückenlänge achten

Es gibt kleine und große Menschen und dementsprechend auch unterschiedlich lange Rücken. Damit der Wanderrucksack richtig sitzt, muss die Rückenlänge des Rucksacks der eigenen Rückenlänge entsprechen. Bei zu kurzen bzw. zu langen Rucksäcken wird das Gewicht nicht auf den Hüften verteilt, sondern den Schultern.



Rückenlänge messen: Um die eigene Rückenlänge zu ermitteln, benötigen Sie ein Maßband und jemanden, der Ihnen beim Messen hilft. Die Rückenlänge wird von der Oberkante der Schulterblätter – bzw. vom 7. Nackenwirbel – bis zur Oberkante des Beckenknochens gemessen. Der 7. Nackenwirbel ist der, der hervorsteht, wenn Sie Ihr Kinn auf die Brust legen.
Grob lassen sich die Rückenlängen in drei Kategorien einteilen:
  • S (kurz): 40 bis 49 cm
  • M (mittel): 50 bis 57 cm
  • L (lang): 58 bis 69 cm

Tagesrucksäcke haben in der Regel eine fixe Rückenlänge. Bei vielen Touren- und Trekkingrucksäcken lässt sich das Tragesystem an die eigene Rückenlänge anpassen.

Spezielle Wanderrucksäcke für Damen

Männer und Frauen unterscheiden sich im Körperbau. Frauen sind in der Regel kleiner und leichter als Männer. Sie haben meist einen kürzeren Rücken, dafür aber ein breiteres Becken. Ein spezieller Wanderrucksack für Damen ist der weiblichen Anatomie angepasst. Damen-Rucksäcke verfügen beispielsweise über eine kürzere und schmalere Rückenpartie und sind mit schmaleren, weicher gepolsterten Schultergurten ausgestattet, die dichter beieinander liegen. Doch kein Körper ist gleich. Es gibt natürlich auch Männer mit kurzem Rücken und Frauen mit breiten Schultern. Demnach können auch Männer zum Damen-Rucksack und Frauen zum Herren-Rucksack greifen. Das wichtigste ist, dass der Wanderrucksack gut sitzt.
Zwei Möwen am Strand – im Hintergrund ist das Meer

Je größer und schwerer der Rucksack, desto ausgefeilter das Tragesystem

Je mehr Gewicht Sie mit Ihrem Wanderrucksack transportieren möchten, desto wichtiger ist das Tragesystem. Dieses sorgt dafür, dass sich das Gewicht des Rucksacks auf die Hüften überträgt und die Schultern entlastet werden. Das Tragesystem setzt sich aus verschiedenen Bereichen bzw. Rucksack-Bestandteilen zusammen:
1. Lastkontrollriemen:
Verbinden die Oberseite der Schultergurte mit dem Rucksack. Durch das Anziehen der Riemen kann der Rucksack näher an den Körper gebracht werden und sitzt stabiler.

2. Schultergurte:
Müssen breit und gut gepolstert sein – vor allem bei großen Touren- und Trekkingrucksäcken. Sie geben dem Rucksack Halt und unterstützen beim Tragen der Last.

3. Brustgurt:
Fixiert die Schultergurte, das entlastet die Schultern und verbessert den Halt des Rucksacks.
4. Kompressionsriemen:
Seitlich oder vorne am Rucksack angebracht. Sehr sinnvoll, wenn der Rucksack nicht voll bepackt ist. Mit angezogenen Kompressionsriemen wird das Gepäck näher an den Rücken gebracht. Dies ermöglicht eine größere Stabilität und Bewegungsfreiheit.

5. Hüftgurt:
Regelt die Lastverteilung. Er sollte sehr breit sein und bis über die Hüften reichen. Feste Materialien sorgen für einen guten Halt, gut gepolsterte Hüftflossen für hohen Komfort.

6. Stabilisationsriemen:
Befinden sich an der Seite der Hüftflossen. Mit ihnen lässt sich der untere Teil des Rucksacks näher an den Körper ziehen.
Zwei Möwen am Strand – im Hintergrund ist das Meer

Atmungsaktivität steigert den Tragekomfort

Auch die Atmungsaktivität beeinflusst den Tragekomfort von Wanderrucksäcken. Um diese zu gewährleisten, sind viele leichte Rucksäcke mit einem Abstandsnetz ausgestattet. Das Netz liegt direkt am Rücken auf. Der Luftraum zwischen Rucksack und Netz sorgt für eine optimale Luftzirkulation. Größere, schwerere Rucksäcke müssen für eine gute Gewichtsverteilung eng am Körper anliegen (Körperkontaktrücken). Bei diesen Modellen helfen eingearbeitete Ventilationsschäume dabei, die Schweißbildung am Rücken zu reduzieren.

Wanderrucksack anprobieren und einstellen

Fest im Sattel sitzend und mit dem richtigen Equipment lassen sich Landschaften auch im Winter gut per Fahrrad erkunden. Wichtig ist vor allem die richtige Bereifung der Fahrräder: Spezielle Reifen mit tiefem Profil erzeugen bessere Reibung und Bodenhaftung. Dennoch sollte man immer Vorsicht walten lassen, vor allem bei möglichem Glatteis. Steile, bergige oder sehr kurvige Strecken hebt man sich besser für den Sommer auf.
1. Sämtliche Riemen lockern und den Rucksack schultern

2. Hüftgurt genau mittig auf den Hüftknochen platzieren und zuziehen
3. Schulterträger anziehen (nur so fest, dass das Hauptgewicht weiter auf den Hüften liegt – zu feste Träger lassen den Schulterbereich schnell ermüden oder verursachen Verspannungen; zu lockere Träger führen zu einem Verlust der Balance)

4. Idealerweise liegt der Ansatz der Schulterträger zwischen den Schulterblättern (liegt er deutlich darüber oder darunter, ist wahrscheinlich die Rückenlänge nicht richtig gewählt oder eingestellt)
5. Stabilisations- und Lastkontrollriemen anpassen (wenn eng angezogen, sitzt der Rucksack stabiler; gelockerte Riemen sorgen für mehr Bewegungsfreiheit und eine bessere Belüftung)

6. Brustgurt schließen und an die richtige Höhe anpassen, um den Sitz der Schulterträger zu optimieren (nur so fest ziehen, dass die Schulterträger nicht nach außen rutschen)
Auf längeren Wanderungen Lastverteilung variieren

Auf Tour können und sollten Sie die Lastverteilung zwischen Hüfte und Schultern immer mal wieder variieren. Die wechselnde Belastung sorgt für einen längeren Tragekomfort.
Tipp

Wanderrucksack Aufbau: Fächer, Taschen und Extras

Jeder Wanderrucksack besteht aus verschiedenen Fächern und Zusatztaschen, in denen sich alle nötigen Ausrüstungsgegenstände sicher verstauen lassen. An Schlaufen und Riemen können weitere Teile der Ausrüstung befestigt werden. Je nach Modell bieten Wanderrucksäcke zudem praktische Extras wie Regenhülle und Trinksystem.

Fächer und Schlaufen

  • Deckelfach: Fast alle Touren- und Trekkingrucksäcke verfügen über ein Deckelfach – ideal für kleinere Habseligkeiten, die man häufiger benötigt (z. B. Handy, Taschentücher). Ist das Fach höhenverstellbar, lässt sich darunter beispielsweise eine Regenjacke klemmen.
  • Hauptfach: Ist das größte Fach. Bei Modellen mit viel Volumen ist es häufig in zwei Fächer (Haupt- und Bodenfach) unterteilt.
  • Bodenfach: Die Unterteilung des Hauptfachs dient in erster Linie dazu, besser Ordnung im Rucksack halten zu können. So lassen sich in einem Fach Schlafsack und Co. verstauen und in dem anderen z. B. die Kleidung.
  • Seitenfächer: In Seitenfächern und aufgesetzten Taschen lassen sich weitere Kleinigkeiten unterbringen. Seitliche Netztaschen eignen sich ideal für Trinkflaschen.
  • Frontöffnung: Eine Frontloader-Öffnung ist beim Ein- und Auspacken sehr hilfreich. Rucksäcke mit Frontöffnung verfügen meist über einen Reisverschleiß, mit dem man das Hauptfach der Länge nach öffnen und wie einen Koffer nutzen kann. Tief im Rucksack verstaute Dinge können erreicht werden, ohne den gesamten Inhalt über die Kopföffnung zu entnehmen.
  • Befestigungsschlaufen: Zusätzliche Riemen und Schlaufen dienen zur Befestigung weiterer Ausrüstungsgegenstände wie Isomatte, Wanderstöcke, Schuhe etc. Mithilfe von Zick-Zack-Kordelzügen lassen sich z. B. eine Jacke oder ein nasses Handtuch an der Außenseite des Rucksacks anbringen.

Praktische Extras

Trinksystem
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist beim Wandern sehr wichtig – insbesondere bei hohen Temperaturen. Viele Wanderrucksäcke sind daher mit einem integrierten Trinksystem ausgestattet. In diesem ist eine Trinkblase untergebracht, die zwischen zwei oder drei Litern Volumen fasst. Über einen Schlauch können Sie während der Wanderung bequem trinken, ohne den Rucksack abnehmen zu müssen. Viele Rucksäcke lassen sich auch mit einem Trinksystem nachrüsten. Tipp: Alle Deuter Wanderrucksäcke für Damen und Herren sind mit Trinksystemen kompatibel.

Dokumententasche
Ein verstecktes Dokumentenfach ist in vielen Rucksäcken auf der Innenseite des Deckelfachs zu finden. Es ist weder direkt sichtbar noch zugänglich – ideal für Reisepass, Bargeld, Kreditkarten, Fahrkarten etc.
Regenüberzug
Die meisten Wanderrucksäcke sind zwar wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Eine integrierte Regenhülle, die einfach über den Rucksack gezogen werden kann, bietet zuverlässigen Schutz vor Nässe. Ein Regenüberzug ist auch separat erhältlich. Für alle, die zu ihrer Tour mit dem Flugzeug anreisen, empfiehlt sich eine zusätzliche Schutzhülle für den Transport.

Integrierter Tagesrucksack
Einige Rucksäcke verfügen über einen abnehmbaren Tagesrucksack – besonders praktisch für Stadtbesichtigungen oder Supermarkt-Besuche während der Tour. Bei vielen Trekkingrucksäcken lässt sich der Deckel abnehmen und als Daypack nutzen.
Hinsichtlich eindringender Feuchtigkeit bildet der Boden bei den meisten Rucksäcken den größten Schwachpunkt. Ist dieser nicht gesondert geschützt, zieht Nässe ins Boden- oder Hauptfach, wenn der Rucksack eine längere Zeit auf feuchtem Untergrund steht. Folge: Ausrüstungsgegenstände, die auf dem Boden liegen, werden nass. Um dies zu verhindern, können Sie eine Plastikfolie auf dem Rucksackboden auslegen oder die unterste Schicht in einer Plastiktüte verstauen.
Tipp

5 Tipps: Wanderrucksack richtig packen

In einem mit System gepackten Rucksack finden Sie nicht nur schneller, was Sie suchen, Ihnen wird auch das Tragen Ihrer Ausrüstung leichter fallen. Folgende Tipps helfen Ihnen dabei, eine optimale Lastverteilung und damit auch einen bestmöglichen Tragekomfort zu erzielen.
1. Weniger ist mehr!
Insbesondere Einsteiger nehmen häufig mehr mit, als sie eigentlich benötigen. Packen Sie nur Dinge in Ihren Rucksack, die Sie auf der Tour wirklich brauchen.

2. Häufig genutzte Dinge ins Deckelfach legen.
Ausrüstungsgegenstände, die Sie unterwegs immer mal wieder brauchen, wie Handy, Wanderkarte, Kamera, Sonnencreme, Sonnenbrille usw., gehören ins Deckelfach.

3. Schwere Gegenstände nahe an den Rücken packen.
Schweres wie Zelt, Waschtasche, Campingkocher o. Ä. gehören ins Hauptfach und sollte so nahe wie möglich an Rücken und Tragesystem positioniert werden. Dadurch wird der Schwerpunkt des Rucksacks optimiert und Sie haben ihn besser unter Kontrolle.
4. Schweres mit Leichtem stabilisieren.
Wenn Sie alle gewichtigen Dinge nahe am Rücken verstaut haben, können Sie den Rest des Hauptfaches mit mittelschweren Ausrüstungsgegenständen wie Erste-Hilfe-Set, Kleidungsstücke, Proviant etc. befüllen. Tipp: Verstauen Sie Ihre Regenkleidung direkt hinter der Öffnung des Rucksacks, um bei einem plötzlichen Schauer schnell darauf zugreifen zu können.

5. Stopfen Sie das Bodenfach aus.
Am besten mit leichten Dingen wie Schlafsack, Kleidung, Handtuch etc. Ein gut gefülltes Bodenfach versteift das Tragesystem und optimiert die Lastübertragung.
Weitere Packtipps:
  • Nutzen Sie Packbeutel und -säcke, um Ausrüstungsgegenstände zu komprimieren und eine bessere Ordnung im Rucksack zu halten.
  • Rollen Sie große Kleidungsstücke ein, um sie platzsparend im Rucksack zu verstauen.
  • Mit kleineren Textilien wie Socken oder Unterwäsche können Sie Lücken ausfüllen.
Tipp

Wanderrucksack – Materialien und Pflege

Die meisten modernen Wander- und Trekkingrucksäcke werden aus innovativen Hightech-Materialien gefertigt. Diese halten extremen Belastungen stand und sorgen gleichzeitig für ein möglichst geringes Eigengewicht des Rucksacks. Je nach Größe sollte der Rucksack nicht mehr als 2,5 kg wiegen. Kleine, leichte Wanderrucksäcke für Tagestouren wiegen in der Regel weniger als 1 kg. Bei der Herstellung von Wanderrucksäcken kommen verschiedene hochwertig verarbeitete Materialien zum Einsatz:
  • Als Hauptmaterial wird für die meisten Wanderrucksäcke Nylon (Polyamid) oder Polyester verwendet. Beide Kunstfasern zeichnen sich durch eine hohe Scheuer- und Reißfestigkeit sowie eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Spezielle Beschichtungen sorgen für UV-Beständigkeit und machen die Stoffe wasserdicht bzw. wasserabweisend.
  • Schnallen werden aus festem Kunststoff gefertigt. Dieses ermöglicht ein einfaches Öffnen und Schließen ohne Ausleihern. Darüber hinaus ist Kunststoff sehr leicht, besitzt keine scharfen Kanten und wird bei Kälte nicht spröde.
  • Für die Herstellung der Polsterungen kommt Schaumstoff zum Einsatz. Der Stoff darf weder zu fest noch zu weich sein. Ist er zu fest, kann er einschneiden und den Druck nicht richtig verteilen. Ist er zu weich, federt er nicht wie gewünscht ab.
  • Reißverschlüsse bestehen aus Metall. Für Innengestelle nutzt man Leichtmetalle wie Aluminium oder alternativ Kunststoff.
  • Leder wird wegen seiner widerstandsfähigen und abriebfesten Eigenschaften bei Wanderrucksäcken gerne als verstärkendes Material eingesetzt. Rucksäcke, die zum Großteil aus Leder bestehen, eignen sich eher für den Alltag, die Arbeit oder Uni, da sie schwerer und pflegeintensiver sind.
Selbst, wenn Ihr Rucksack wasserdicht ist, sollten Sie eine zusätzliche Regenhülle bei starkem Regen einsetzen. Die Beschichtung verliert mit der Zeit an Stärke, außerdem kann Wasser auch über die Nähte und Reißverschlüsse ins Rucksackinnere eindringen.
Tipp

Wanderrucksack waschen, pflegen & imprägnieren

Damit Ihr neuer Rucksack Sie auf möglichst viele Wanderungen und -touren begleitet, sollten Sie Ihn sorgfältig pflegen. Folgende Tipps verraten Ihnen, wie Sie Ihren Rucksack reinigen können und was Sie bei der Pflege auf jeden Fall vermeiden sollten.
  • Rucksack entleeren und ausschütteln
  • Leichte Verschmutzungen innen und außen mit einem feuchten Tuch entfernen
  • Bei starker Verschmutzung Rucksack in der Badewanne mit pH-neutraler Seife und einer weichen Bürste reinigen
  • Reißverschlüsse mit einer alten Zahnbürste reinigen
  • Rucksack auf Beschädigungen kontrollieren, ggf. selbst reparieren oder zum Profi geben
  • Schaumstoffteile einige Male unter Wasser ausdrücken
  • Rucksack sorgfältig ausspülen und von Seifenresten befreien
  • Alle Fächer öffnen und an der Luft trocknen
  • Wanderrucksack regelmäßig mit einem geeigneten Spray imprägnieren

Don'ts

  • Rucksack in der Waschmaschine waschen
  • Rucksack mit aggressivem oder chlorhaltigem Waschmittel reinigen
  • Rucksack in den Trockner geben
  • Rucksack auf der Heizung trocknen
  • Rucksack bügeln
  • Rucksack im feuchten Zustand in den Schrank legen (Schimmelbildung)

Unsere Outdoor-Expertin

Angelika Baumbach
Verkaufsberaterin & Expertin für Outdoor-Kleidung, -Schuhe und -Ausrüstung im Breuninger Haus Erfurt

Angelika Baumbach vereint Hobby und Beruf – seit zehn Jahren verwirklicht sie diesen Traum als Expertin für Outdoor-Kleidung, -Schuhe und -Ausrüstung im Breuninger Haus Erfurt. Dank ihrer anspruchsvollen Berg- und Trekkingtouren in Süd- und Mittelamerika bringt sie viele persönliche Erfahrungen mit und gibt wertvolle Tipps zu Ausrüstung, neuen Materialien und Produkten. Mit umfangreichem Fachwissen berät sie Breuninger-Kunden professionell, authentisch und ehrlich.

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