Anzug-Guide

Ein Anzug gehört zur Grundausstattung einer gepflegten Herrengarderobe. Er sorgt für einen professionellen, eleganten Look und verleiht seinem Träger Seriosität und Selbstbewusstsein. Welcher Anzug ist der richtige? Welche Passform, Farbe und welchen Stoff für Freizeit und Business wählen? Der Breuninger Anzug-Berater hilft Ihnen dabei, online den idealen Anzug zu finden, der perfekt sitzt, zu Ihrem Figurtyp passt und bei jeder Gelegenheit für einen stilsicheren Auftritt sorgt. Lernen Sie die verschiedenen Anzug-Regeln kennen und freuen Sie sich auf viele Experten- und Styling-Tipps.

Checkliste: die wichtigsten Anzug-Regeln im Überblick

Die Anzug-Passform

Das A und O eines gut sitzenden Anzugs ist die richtige Passform. Sie finden sowohl figurbetonende Slim-Fit- und Extra-Slim-Fit-Anzüge als auch komfortable Regular-Fit-Modelle. Diese Passformen eignen sich für besondere Anlässe und im Business-Bereich. Wichtig bei der Auswahl der Anzug-Passform ist es, den individuellen Figurtyp zu berücksichtigen.


Die wichtigsten Anzug-Regeln

Um zu gewährleisten, dass der Anzug optimal sitzt, sollten Sie dem Sakko besonders viel Aufmerksamkeit schenken – ganz gleich, ob Regular Fit, Slim Fit oder Extra Slim Fit. Achten Sie dabei insbesondere auf Details wie Sakko- und Ärmellänge, Schulter- und Brustpartie, Kragen und Revers.

Bei der Wahl der Hose sind vor allem die Länge und der locker fallende Sitz entscheidend. Beim Sakko ist es wichtig, dass der Stoff im Rücken glatt und fließend fällt und keine Falten wirft. Die folgende Checkliste in unserem Anzug-Guide hilft Ihnen dabei, den richtigen Anzug zu finden und zeigt Ihnen, wie Sakko und Hose sitzen sollten.


Die Schulterpartie:

  • Die Schulterpartie sollte weder zu breit noch zu schmal sein. Achten Sie darauf, dass die Schulternaht bündig am Oberarm abschließt.
  • Der Kragen muss, ohne abzustehen, auf der Schulter sitzen.
  • Tipp: Um sicherzugehen, dass das Sakko nicht zu groß ist, stellen Sie sich seitlich neben eine Wand: Berühren die Schulterpolster vor Ihren Armen die Wand, benötigen Sie eine kleinere Konfektionsgröße.

Die Brustpartie:

Perfekt
  • Das Revers sollte glatt über die Brust fallen und der Schließknopf leicht zugehen.
Zu groß
  • Das Sakko darf nicht flattern und das Revers sollte nicht abstehen.
Zu klein
  • Das Sakko darf nicht spannen und sollte keine Falten werfen.

TIPP

Knöpfen Sie Ihr Sakko zu und schieben Sie zwei Finger auf Brusthöhe horizontal unter das Sakko. Passen beide Finger exakt in den Zwischenraum, sitzt das Sakko perfekt.

Die Sakkolänge:

  • Die Länge des Sakkos ist abhängig von Ihrem persönlichen Geschmack.
  • Beliebt sind kurze Sakkos, das Jackett sollte allerdings mindestens Ihr Gesäß bedecken.
  • Tipp: Um herauszufinden, ob Ihr Sakko zu lang ist, lassen Sie einfach die Arme hängen und versuchen Sie den Saum zu umfassen. Sollten Sie diesen nicht erreichen, ist das Jackett zu lang.
Perfekt

Die Ärmellänge:

  • Die Sakkoärmel enden im Idealfall an den Handgelenken, ein bis maximal zwei Fingerbreit vor der Daumenwurzel, damit die Hemdmanschette dezent darunter hervorschauen kann.
  • Wenn das Sakko perfekt sitzt, nur die Ärmel zu lang oder zu kurz sind, können Sie diese einfach von einer Änderungsschneiderei bedarfsgerecht anpassen lassen.

Achten Sie darauf, dass die Hemdärmel etwa 1 cm länger sind als die Sakkoärmel. Das entspricht in etwa einer Daumenbreite.

TIPP

Die Hose:

  • Der Schnitt der Hose sollte der eigenen Figur schmeicheln, sie darf aber weder spannen noch rutschen.
  • Die Beinlänge variiert je nach modischer Vorliebe und Körpergröße. Bei weit geschnittenen Modellen endet die Hose am Schuhabsatz, bei Slim-Fit-Varianten schließt sie auf dem Schuh ab und wirft eine kleine Falte nach vorn.
  • Um zu überprüfen, ob Ihre Hose die richtige Länge besitzt, setzen Sie sich einfach auf einen Stuhl. Gut sitzende Hosen rutschen maximal bis zum Wadenansatz.
  • Tipp: Bei modischen, schmaleren Passformen kann die Hose ruhig etwas kürzer geschnitten sein. Und wenn es die Temperaturen und der Anlass erlauben, dürfen Sie auch mal die Strümpfe weggelassen.

Die 5 absoluten No-Gos bei Anzügen

  • Zu lange Ärmel
  • Offene Sakkotaschen (am besten zu lassen, damit der Schnitt gewährleistet bleibt)
  • Zu lange Hosen (wirken stauchend)
  • Ausgebeulte Hosentaschen (keinen Geldbeutel o. Ä. in die Tasche stecken)
  • Aufgestellter Sakkokragen
Styling Experte Nils Thomas Dietz

Unser Styling-Experte

Als Verkaufsberater und Experte für Maßkonfektionen hilft Nils Thomas Dietz den Breuninger Kunden bereits seit vielen Jahren dabei, den für ihren Typ perfekten Anzug auszuwählen. Herr Dietz berät Sie in der Anzugsabteilung im Breuninger Haus Erfurt.

Experten-Tipp

Anzug-Beratung vom Styling-Experten Thomas Dietz

Meine Empfehlung für kleinere Männer

Tragen Sie Ihr Sakko nicht zu lang. Achten Sie auch auf eine perfekte Ärmellänge (die Hand muss vollständig zu sehen sein). Wählen Sie Hosen mit Saum ohne Umschlag. Hosen mit Umschlag verkürzen optisch das Bein.

Meine Empfehlung für größere Männer

Achten Sie auf ausgeglichene Proportionen. Sakko und Hosen sollten nicht zu kurz sein. Andernfalls erscheinen Sie „rausgewachsen“. Wählen Sie eine Passform, mit der Sie eine schlanke Silhouette zaubern.

Meine Empfehlung für Männer mit sehr breiten Schultern

Die Schultern sollten perfekt in das Sakko passen, ohne, dass sich die Arme im Ärmel rausdrücken. Wichtig ist, dass das Ärmelloch groß genug ist, damit Sie sich wohlfühlen und im Bereich der Achsel nichts eingeengt wird.

Sie benötigen Sakko und Hose in verschiedenen Größen?

Kein Problem. Baukasten-Anzüge ermöglichen es Ihnen, individuelle Hosen-Sakko-Kombinationen auszuwählen.

Regular-Fit-Anzüge

Die klassische Passform mit hohem Tragekomfort – ideal für Herren mit einer normalen bis kräftigen Figur. Merkmale: Das Sakko ist in der Regel leicht tailliert, die Hose figurbetont und gerade geschnitten. Je nach Marke können Regular-Fit-Passformen allerdings unterschiedlich ausfallen.

Zu den Regular-Fit-Anzügen

Slim-Fit-Anzüge

Perfekt für schlanke Männer: Slim-Fit-Anzüge betonen stark die Körperform und zeichnen sich durch ein tailliertes Sakko und schmale Hosen aus. Je nach Marke sind Slim-Fit-Sakkos etwas kürzer geschnitten als Regular-Fit-Modelle und die Hosen am Hosenbeinende enger gearbeitet.

Zu den Slim-Fit-Anzügen

Extra-Slim-Fit-Anzüge

Herren, für die es gar nicht figurbetont genug sein kann, greifen am besten zum Extra-Slim-Fit-Anzug. Wie der Name schon verrät, zeichnen sich die Anzüge durch einen superschlanken Schnitt aus. Die Länge des Sakkos und der Hose können von Marke zu Marke variieren.

Zu den Extra-Slim-Fit-Anzügen

Anzugarten und Sakkotypen

Grundsätzlich werden Anzüge in Einreiher und Zweireiher unterteilt. Das beliebteste Modell ist der Einreiher mit zwei Knöpfen – sowohl im Privaten als auch in der Geschäftswelt. In unserem Anzug-Style-Guide stellen wir Ihnen die verschiedenen Anzug- und Sakkotypen vor und verraten, welche Knöpfe stets geschlossen und offen bleiben sollten.


Das Einknopfsakko

Für einen formalen Look und eine elegante Abendgarderobe eignet sich das Einknopfsakko hervorragend. Das Sakko zeichnet sich durch einen tief angesetzten Knopf und ein langes schmales Revers aus. Besonders schlanken, sportlichen Männern steht dieser Sakkotyp. Dank des streckenden Effekts eignet sich das Sakkos auch ideal für kleinere Männer. Die idealen Kombinationspartner sind eine schmale Krawatte und ein Hemd mit schmalem Kragen.

Das Zweiknopfsakko

Das Zweiknopfsakko ist die perfekte Wahl fürs Business-Outfit. Der Allrounder und beliebteste unter den Sakkotypen besitzt zwei Knöpfe, von denen der obere geschlossen und der untere immer offen bleibt. Zum Sakko passen Hemden mit schmalem Kent-Kragen sowie Modelle mit breiterem Haifisch-Kragen. Sie können mit Zweiknopfsakkos sowohl elegante Business-Formal-Outfits als auch lässige Business-Casual-Looks kombinieren.

Das Dreiknopfsakko

Beim Dreiknopfsakko sind Länge und Breite des Revers kürzer als bei den anderen Sakkotypen, wodurch eine schöne Symmetrie entsteht – ideal für sehr große schlanke Männer mit langem Oberkörper. Je nach Schnitt und Stil passen hierzu verschiedene Hemdkragen. Eine Krawatte mit Windsor-Knoten rundet den Look ab. Der obere und mittlere Knopf bleiben beim Dreiknopfsakko geschlossen.

Der Zweireiher

Zweireiher gelten als seriöseste Form des Sakkos. Sie besitzen zwei parallele Knopfreihen. Die Knöpfe sollten sowohl im Stehen wie auch im Sitzen geschlossen bleiben, da das Sakko andernfalls seine Form verliert. Moderne Modelle zeichnen sich durch einen sportiven Look und eine schmale Taille aus. Der Zweireiher steht allen Altersgruppen und sorgt mit einer Hemd-Krawatten-Kombination stets für einen stilvollen Auftritt.

Anzug-Knöpfe-Knigge

  • Einknopfsakko: Der Knopf bleibt immer geschlossen.
  • Zweiknopfsakko: Der obere Knopf bleibt geschlossen, der untere offen.
  • Dreiknopfsakko: Der obere und der mittlere Knopf bleiben geschlossen.
  • Zweireiher: Alle Knöpfe bleiben geschlossen.

Der Smoking

Ihre Einladung zur Hochzeit oder Gala verlangt den Black-Tie-Dresscode? Lassen Sie Ihren Business-Anzug im Schrank und greifen Sie zum Smoking. Der kleine Gesellschaftsanzug ähnelt in puncto Schnitt und Verarbeitung klassischen Ein- und Zweireihern. Die Unterschiede liegen in den Details wie dem Revers, das aus Seide gefertigt und steigend oder als Schalkragen gearbeitet ist. Die Naht zwischen Kragen und Revers fällt beim Smoking weg. Ein weiterer Unterschied: Zum Smoking werden keine Krawatten kombiniert, sondern Fliegen.

Sollte auf Ihrer Einladung der White-Tie-Dresscode gefordert sein, greifen Sie zum großen Abendanzug – dem schwarzen Frack. Kombinieren Sie diesen mit einem weißen Hemd, einer weißen Weste und einer weißen Fliege.

Experten-Tipp

Was sind die aktuellen Anzug-Trends, Herr Dietz?

  • Sakkos werden teilweise wieder etwas länger.
  • Auch Spitzfacons (aufsteigende Revers) sieht man bei modischen Herstellern wie DRYKORN, CINQUE, TIGER of Sweden wieder öfter.
  • Viele Hosen erhalten ihre kleine Bundfalte zurück, allerdings bei immer noch schmalen Beinformen.
  • Einige Anzüge sind mit einem Umschlag am Hosensaum ausgestattet.
  • Ein absoluter Anzug-Trend im sehr modischen Bereich ist der Zweireiher.

Anzugstoffe & -materialien

Auch in puncto Material hat Mann die Qual der Wahl. Da Rohmaterialien wie Schurwolle, Baumwolle, Cashmere oder Leinen auf verschiedene Weise miteinander kombiniert werden können, ergibt sich eine große Anzugstoff-Vielfalt. Welche Materialien an warmen und welche an kälteren Tagen zu empfehlen sind, erfahren Sie in unserem Anzug-Ratgeber.


Anzugstoffe für wärmere und kühlere Tage

Für die wärmeren Tage im Jahr eignen sich Materialien wie Baumwolle, Leinen und Seide besonders gut. Baumwolle ist strapazierfähig und absorbiert Feuchtigkeit, Seide überzeugt durch seine Leichtigkeit und Leinen erzeugt ein kühlendes Gefühl auf der Haut. Doch Vorsicht: Leinenstoffe sind sehr knitteranfällig. Der sogenannte „Edelknitter“ kann schnell einen eher unprofessionell wirkenden Eindruck hinterlassen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie auf Mischgewebe aus Leinen und Baumwolle setzen.

Das perfekte Material – sowohl an kalten wie an warmen Tagen – ist Schurwolle. Sie ist wärmeisolierend, atmungsaktiv und temperaturausgleichend. Darüber hinaus ist Schurwolle wasserabweisend und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit schnell nach außen abtransportiert wird. Weitere Materialien, die bei niedrigeren Temperaturen zum Einsatz kommen, sind Flanell, Mohair- und Cashmere-Wollmischungen sowie Cord- und Tweed-Stoffe. Grundsätzlich gilt: Je formeller der Anlass, desto feiner der Anzugstoff.

Experten-Tipp

Herr Dietz, sind bei sehr hohen Temperaturen Halbarm-Hemden unterm Sakko erlaubt?

Ich finde, unter einem Sakko gehört immer ein langärmliges Hemd. Es sieht vollkommener und stilsicherer aus, wenn die Hemdmanschetten unter dem Sakkoärmel hervorschauen. Wenn es sehr warm ist, lieber das Sakko ausziehen und die Ärmel etwas hochkrempeln. Halbarm-Hemden sind im Geschäftsbereich ein No-Go!

Anzug-Farben & -Muster

Anzüge sind in vielen verschiedenen Farbtönen und mit unterschiedlichen Musterungen erhältlich. Grundsätzlich gilt bei der Auswahl des richtigen Anzugs: Je formeller der Anlass, desto dunkler sollte die Anzug-Farbe sein. Wir stellen Ihnen in unserem Anzug-Guide die beliebtesten Farben und Muster vor und geben wertvolle Styling- und Kombinationstipps.


Schwarz

Einen schwarzen Anzug sollte jeder Mann im Schrank haben. Er eignet sich perfekt für Abendveranstaltungen, Hochzeiten und andere festliche Anlässe. Die idealen Kombinationspartner sind ein weißes Hemd, eine schwarze Krawatte und schwarze Oxfords mit geschlossener Schnürung.

Blau

Blaue Anzüge, insbesondere Modelle in Navy-Blau sind die idealen Begleiter im Berufsleben – ob im Büroalltag, beim Kundentermin oder beim Bewerbungsgespräch. Dazu tragen Sie weiße oder hellblaue Hemden, eine passende Krawatte sowie schwarze oder cognacfarbene Brogues. An wärmeren Tagen können Sie auch zu einem Anzug in einem helleren Blauton greifen.

Grau

Ein Modell in Anthrazit ist die perfekte Alternative zum schwarzen oder Navy-blauen Anzug. Hinsichtlich Farbkombinationen ist bei einem grauen Anzug nahezu alles erlaubt – von hellen über gestreiften bis hin zu karierten Hemden mit passender Krawatte. An besonders kalten Tagen darf es auch mal ein schwarzer Rollkragenpullover sein. Dazu passt ein Derbie, Budapester oder Brouge in Schwarz oder einem Braunton. Hellgraue Anzüge werden besonders gerne an wärmeren Tagen getragen.

Beige

Anzüge in Creme-Farben kommen v. a. bei wärmeren Temperaturen in Freizeit und Beruf zum Einsatz. Achten Sie allerdings stets auf einen seriösen Auftritt und tragen Sie zum beigen Anzug ein blauweißgestreiftes Hemd und braune Lederschuhe. Für einen besonders eleganten Look sorgt ein Einstecktuch.

Glencheck

Das feine Karomuster, das in verschiedenen Farben ausgeführt wird, verleiht dem Anzug einen raffinierten und formellen Touch und zählt zu den Klassikern unter den Anzug-Mustern. Glencheck-Anzüge – ob in Blau- oder Grautönen – eignen sich ideal für den Büroalltag, jedoch weniger bei Abendveranstaltungen. Dazu passen braune oder schwarze Oxfords sowie helle, karierte oder gestreifte Hemden.

Nadelstreifen

Für einen besonders eleganten Look sorgen Anzüge mit Nadelstreifen – sowohl in der Geschäftswelt wie auch zu privaten Anlässen. Mit dem filigranen Muster können Sie Ihre Persönlichkeit und Ihr Stilbewusstsein unterstreichen. Kombinieren Sie dunkle Anzüge am besten mit einem weißen Hemd, einer dezenten Krawatte und dunklen Derbies. Mit farbigen Hemden und auffälligen Accessoires wie gemusterten Krawatten verleihen Sie Ihrem Freizeit-Look raffinierte Akzente.

Anzug pflegen und richtig aufbewahren

Für einen professionellen und stilsicheren Auftritt sollte Ihr Anzug nicht nur perfekt sitzen, sondern auch gepflegt und knitterfrei sein. Lernen Sie in unserem Anzug-Berater die wichtigsten Dos & Don’ts hinsichtlich Anzug-Pflege und -Aufbewahrung kennen und erfahren Sie, wie Sie Ihren Anzug auch auf Reisen knitterfrei ans Ziel bringen.


Dos & Don’ts

Dos:

  • Anzug regelmäßig auslüften, ausbürsten und mittels Dampfbügeleisen auffrischen
  • Hose und Sakko nach dem Tragen auf Kleiderbügeln im Freien aufhängen
  • Im Schrank Hosen und Sakkos ausreichend Platz geben, um Falten zu vermeiden

Don'ts:

  • Anzug in der Waschmaschine waschen
  • Anzug zu oft in die chemische Reinigung bringen (maximal ein- bis zweimal pro Saison)
  • Fusseln mit Kleberollen entfernen (Klebereste können sich im Stoff ablagern)

Pack-Tipps für die Geschäftsreise

Nach der Ankunft im Hotel bleibt häufig keine Zeit, um das Hemd aufzubügeln oder den Anzug zu dämpfen. Unsere Anzug-Beratung zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Koffer geschickt packen, damit Ihre Kleidung die Reise gut übersteht und möglichst knitterfrei ans Ziel gelangt.

Legen Sie zunächst schwere Kleidungsstücke, die kaum verknittern, in den Koffer (z. B. Cardigan oder Pullover). Anschließend folgen sperrige Utensilien wie Kulturbeutel und Schuhe. Mögliche Zwischenräume können Sie mit unempfindlichen Textilien wie T-Shirts oder Boxershorts ausfüllen. Es bietet sich auch an, diese zusammenzurollen. Jetzt sind knitterempfindliche Stücke wie Hemden und Krawatten an der Reihe. Beim Einpacken der Hemden ist es wichtig, dass der Kragen des unten liegenden Hemdes nach oben und der des darauf liegenden seitenverkehrt nach unten zeigt.


Den Anzug richtig einpacken

Schritt 1

Legen Sie das Sakko hochkant in den Koffer und lassen Sie Schoß und Arme überhängen.

Schritt 2

Füllen Sie die Schultern mit Strümpfen aus, damit sie in Form bleiben.

Schritt 3

Die Hose entlang der Bügelfalte zweimal einschlagen und im Brustbereich des Sakkos platzieren.

Schritt 4

Falten Sie die Ärmel über den Brustbereich.

Schritt 5

Klappen Sie zum Schluß den Schoß nach oben.

Fertig

Über dem Anzug lassen sich weitere weiche Textilien platzieren wie Unterwäsche oder Handtücher, bevor das Bündel mit den Kofferbändern fixiert wird. Wir wünschen Ihnen eine gute und knitterfreie Reise und einen stilsicheren Auftritt in Ihrem perfekt sitzenden Anzug!


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