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Was tun bei Falten am Mund?

Bereits ab dem 20. Lebensjahr verliert die Haut nach und nach an Struktur und Festigkeit. Ab dem 30. Lebensjahr machen sich diese natürlichen Alterungsprozesse in Form von Gesichtsfalten wie zum Beispiel Falten am Mund bemerkbar, deren Entstehung auch durch die natürliche Mimik begünstigt wird. In diesem Artikel erklären wir, warum Falten um den Mund herum entstehen, welche Arten von Mundfalten es gibt und was man tun kann, um ihre Ausprägung zu mildern und die natürlichen Alterungsprozesse zu verlangsamen. Zum Beauty Shop

Symptome für Falten am Mund

Falten am Mund entstehen durch den altersbedingten Abbau von Kollagen und Hyaluronsäure in den tieferen Hautschichten, die für die Festigkeit und das pralle Aussehen jugendlicher Haut verantwortlich sind. Da das hauteigene Strukturgerüst durch die abnehmende Kollagenbildung an Stabilität verliert, kommt es zur Bildung von Falten im Mundbereich, Falten unter den Augen oder auch Stirnfalten. Trockenheits- oder Knitterfältchen entstehen, da reife Haut weniger Feuchtigkeit in ihren Zellen speichern kann und die Aktivität der Talgdrüsen nachlässt. Trockene Haut ist daher eine typische Begleiterscheinung der natürlichen Hautalterung und auch empfindliche Haut tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf, da die Widerstandsfähigkeit der Haut nachlässt.

Bei der Faltenbildung spielt nicht nur die Veränderung des Hautstoffwechsels eine Rolle. Auch die Mimik begünstigt die Entstehung von Falten, denn bestimmte, sich häufig wiederholende Bewegungsmuster der Gesichtsmuskulatur, etwa das Hochziehen der Augenbrauen oder das Spitzen der Lippen, z. B. beim Rauchen, hinterlassen im Alter sichtbare Spuren.
Falten, die sich um den Mund herum bilden, werden auch als periorale Falten bezeichnet. Sie entstehen durch die mimische Beanspruchung der Gesichtsmuskulatur und sind das Ergebnis des natürlichen Alterungsprozesses der Haut. Linien und Falten im Mundbereich können den Gesichtsausdruck schnell angespannt, verärgert, griesgrämig oder traurig wirken lassen, vor allem aber wirkt das Gesicht insgesamt älter, weswegen sich vor allem jüngere Betroffene an Mundfalten stören, die durch eine stark ausgeprägte Mimik auch vorzeitig entstehen können.

In dieser Form können Falten am Mund auftreten

  • feine Linien oder Fältchen über der Oberlippe (Kräusel- oder Plisseefalten)
  • periorale Falten, die strahlenförmig um den Mund herum verlaufen („Raucherfalten“)
  • Falten in den Mundwinkeln, die diese optisch verlängern und nach unten gezogen wirken lassen (Mentolabial- oder Marionettenfalten)
  • mehr oder weniger stark ausgeprägte Querfalte zwischen Unterlippe und Kinn
  • kleine, pünktchenartige Einziehungen der Haut im Kinnbereich (auch „Pflasterstein-Relief“ oder „Erdbeer-Kinn“ genannt)
  • Volumenverlust der Ober- und Unterlippe

Aus weniger stark ausgeprägten Mentolabialfalten, die sich begünstigt durch die individuelle Mimik bilden und anfangs meist nur bei Gesichtsbewegung zu sehen sind, entstehen im Laufe der Zeit häufig tiefere Falten. Diese sogenannten Marionetten- oder Depressionsfalten können den Gesichtsausdruck missgestimmt oder traurig wirken lassen. Hauptursache dafür ist ein Absacken des Wangengewebes: Altersbedingt verliert die Haut an Festigkeit und Spannkraft, die natürliche Schwerkraft zieht das erschlaffte Gewebe mehr und mehr nach unten, was durch den zunehmenden Druck nach unten Falten in den Mundwinkeln hervorruft. Im Laufe der Zeit können Falten vom Mund bis zum Kinn, die sich anfangs nur als feine Linien abzeichneten, daher zu tiefen Falten werden, die dauerhaft sichtbar sind.

Pflege – Das hilft bei Falten am Mund

Da die Haut mit der Zeit dünner wird und an Elastizität verliert, kommt es früher oder später naturgemäß zur Bildung von Falten. Eine gesunde Lebensweise kann vorzeitiger Hautalterung jedoch vorbeugen – ebenso wie konsequenter Sonnenschutz sowie gezielte Pflege mit Anti-Aging-Wirkstoffen.
Dr. Jetske Ultee, die als Forschungsärztin in der kosmetischen Dermatologie viele wesentliche Erkenntnisse im Bereich der Hautpflege gesammelt hat, ist überzeugt davon, dass man der Entstehung von Augenringen vor allem durch eine gesunde Lebensweise vorbeugen kann.

„Die beste Prävention gegen Augenringe ist ein ausgeglichener Lebensstil. Dazu gehören ausreichend viel Schlaf, ein vernünftiger Umgang mit der Sonne sowie ein maßvoller Genuss von Alkohol und Koffein. Die Basis der Pflege bei Augenringen bildet eine gute Feuchtigkeitspflege, die für die dünne, sensible Haut rund um die Augen mild genug ist. Wenn die Haut unter den Augen gut hydratisiert ist, fallen Augenringe direkt viel weniger auf. Mit Foundations, Concealern oder stärker deckender Camouflage lassen sich die dunklen Hautbereiche zudem gut kaschieren.“

Dos & Don‘ts bei Falten am Mund

Dos
    • Gesunde Ernährung – ein ausgewogener Speiseplan mit viel Obst und Gemüse, guten Fetten mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, hochwertigem Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Milch- und Sojaprodukten sowie wenig tierischem Fett und raffiniertem Zucker sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung der Haut.
    • Viel trinken – nicht nur Stoffwechsel und Kreislauf, auch der hauteigene Feuchtigkeitshaushalt profitieren von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr.
    • Gesichtsgymnastik und -massagen regen die Bildung von Kollagen an und verhindern so, dass Falten sich allzu schnell bilden oder ausprägen können.
    • Feuchtigkeitsspendende Cremes sorgen für einen reibungslosen Zellstoffwechsel und optimieren die Regenerationsfähigkeit der Haut.
    • Regelmäßig ein sanftes Peeling anwenden – werden abgestorbene Hautschüppchen abgetragen, wirkt das Hautbild ebenmäßiger und straffer und die Zellaktivität wird angeregt.


    Don'ts
    • Übermäßiger Alkoholkonsum – Alkohol entzieht dem Organismus Wasser und der Haut die notwendige Feuchtigkeit, die sie prall und straff aussehen lässt.
    • Rauchen – Nikotin ist nicht nur Gift für die Hautzellen, das vermehrte Zusammenziehen der Lippen beim Zug an der Zigarette fördert auch die Entstehung von perioralen Falten.
    • Starke Sonnenbelastung – UV-Licht schädigt die strukturgebenden Hautzellen und fördert nicht nur die Hautalterung, sondern auch das Hautkrebsrisiko.
    • Zu wenig Schlaf – in der Nacht laufen die hauteigenen Regenerationsprozesse auf Hochtouren, schädliche Molekülverbindungen (freie Radikale) werden abgebaut und kleinste Strukturschäden der Haut gekittet.

    Eine kleine Augenmassage, die die Blutzirkulation anregt und die Muskeln um das Auge herum entspannt, kann helfen, die Intensität von Augenringen zu mildern. Mit einem auf den eigenen Hautton abgestimmten Concealer, einer leicht deckenden BB-Cream, einer stärker pigmentierten Foundation oder Camouflage lassen sich Augenringe geschickt kaschieren.

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Experteninterview zum Thema Falten am Mund

Frau. Dr. Jetske Ultee, dermatologische Forschungsärztin mit langjähriger Erfahrung im Bereich Hautpflege, im Interview über die Entstehung von Falten und wirksame Behandlungsansätze.

Frau Dr. Ultee, was hilft bei Falten am Mund?
„Leider kann keine Creme vorhandene Falten sofort glätten. Das beste Rezept gegen unschöne Linien um den Mund herum ist eigentlich ein komplettes Menü, bestehend aus täglichem Sonnenschutz, einem gesunden Lebensstil und Produkten mit wirksamen Inhaltsstoffen.“

Welche Anti-Aging-Inhaltsstoffe sind Ihrer Meinung nach am effektivsten?
„Vitamin A in der richtigen Form kann den Hautzustand nachweislich verbessern, denn es verringert feine Linien und oberflächliche Pigmentflecken. Außerdem wissen wir, dass Vitamin A gut gegen verstopfte Poren, eine grobe Hautstruktur und Akne wirkt. Empfehlenswert zur Faltenbehandlung sind Kosmetikprodukte, in denen Vitamin-A-Säure-Derivate wie Retinol und das neuere Hydroxypinacolone retinoate enthalten sind. Auch Produkte mit einer hohen Konzentration an Vitamin C und Vitamin E kommen infrage. Diese Stoffe können zwar gegen tiefe Falten nicht viel ausrichten, sie verringern aber nachgewiesenermaßen feine Linien und lassen den Teint ebenmäßiger und strahlender wirken. Wichtig ist, dass diese empfindlichen Stoffe luftdicht verpackt sein müssen, um ihre Wirksamkeit zu behalten. Kaufen Sie darum besser keine Cremes in Tiegeln.“

Was ist Ihr Geheim-Tipp gegen vorzeitige Faltenbildung?
„Guter Schlaf ist nicht zu unterschätzen! Stress und Schlafmangel können deutliche Spuren auf der Haut hinterlassen. Um uns stressresistenter zu machen, schüttet der Körper Cortisol aus. Ein langanhaltend erhöhter Cortisol-Spiegel wirkt sich allerdings negativ auf die Haut aus; es kommt zur Bildung entzündungsverursachender Stoffe, die Talgproduktion erhöht sich und es können Pickel entstehen. Cortisol greift auch die Barrierefunktion der Haut an, wodurch sie mehr Feuchtigkeit verliert und langfristig trotz der anfänglich erhöhten Talgproduktion trocken und matt wird. Reizungen, Entzündungen oder Rötungen sind häufig die Folge. Durch einen Cortisol-Anstieg werden zudem Stoffe gebildet, die die Kollagenstruktur der Haut angreifen und sie vorzeitig altern lassen.“

Falten am Mund: Das tut mir gut

Anti-Aging-Pflegeprodukte mit wirksamen Inhaltsstoffen wie Hyaluron, Vitamin C oder E können Mundfalten mildern, aber auch Wirkstoffe wie Kieselerde (Silicea), Harnsäure (Urea), Honig, Mandel- oder Olivenöl sowie Auszüge aus Pflanzen und Kräutern wie Granatapfel, grüner Tee oder Aloe Vera eignen sich zur Behandlung von Mimikfalten am Mund.

Granatapfel

  • ist reich an Vitamin C und E, Kalium, Selen, Kupfer Zink und Betacarotin.
  • enthält natürliche Polyphenole, die Entzündungen hemmen und den Alterungsprozess verlangsamen.
  • hat antioxidative Eigenschaften und macht zellschädigende freie Radikale unschädlich.
  • lässt den Teint frisch und strahlend wirken.
Mehr über Granatapfel | Beauty-Produkte mit Granatapfel

Aloe Vera

  • ist reich an Silizium, das die Kollagenbildung unterstützt.
  • stärkt die natürlichen Hautfunktionen und den pH-Wert der Haut.
  • optimiert den hauteigenen Feuchtigkeitshaushalt.
  • wirkt als Radikalfänger und verlangsamt den natürlichen Alterungsprozess der Haut.
  • verbessert die Elastizität der Haut und glättet ihre Oberfläche.
  • erfrischt, remineralisiert und vitalisiert.
  • ist entzündungshemmend und regenerationsfördernd.
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