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Pflegetipps für reife Haut

Strahlende, feste und vitale Haut – kein Wunschtraum, sondern das Ergebnis typgerechter Hautpflege: Werden die individuellen Bedürfnisse reifer Haut optimal berücksichtigt, lässt sich der natürliche Prozess der Hautalterung verlangsamen. Zum Beauty Shop

Symptome reifer Haut

Im Alter verlangsamt sich der hauteigene Regenerationsprozess. Die Bildung neuer Hautzellen nimmt ab und mit ihr die Dicke und Festigkeit der Epidermis. Es wird weniger stützendes Kollagen gebildet und auch die Produktion des für die Dehnbarkeit des Hautbindegewebes verantwortlichen Elastins geht zurück – Fältchen und Linien entstehen, aber auch andere Veränderungen der Haut sind jetzt wahrnehmbar. Ab wann man von „reifer Haut“ sprechen kann, lässt sich nicht genau sagen, da sich die Haut jedes Menschen unterschiedlich entwickelt. Die folgenden Punkte geben jedoch Aufschluss darüber, welche Symptome für eine Haut sprechen.

Daran erkennen Sie reife Haut

  • Durch den Abbau der Kollagenfasern in den Hautschichten kommt es zu vermehrter Faltenbildung. Vor allem Mimik bedingte Falten im Augenbereich, Falten um den Mund herum sowie Stirnfalten treten stärker hervor.
  • Auch am Hals und am Dekolleté nimmt die Festigkeit der Haut ab; die Haut verliert an Spannkraft.
  • Die Lichtempfindlichkeit nimmt bei reifer Haut zu; durch Sonneneinstrahlung oder hormonelle Umstellung entstehen vermehrt Alters- oder Pigmentflecken.
  • Sowohl die Bildung von Talg als auch die Schweißsekretion nehmen im Alter ab. Dadurch wird die Fähigkeit der Haut, sich Umwelteinflüssen wie Sonne, Kälte oder Hitze anzupassen, herabgesetzt und die Haut wird empfindlicher.
  • Durch die Abnahme feuchtigkeitsbindender Kollagenfasern kommt es schneller zu Trockenheitserscheinungen wie Juckreiz, Rötungen und Abschuppung der Haut.
  • Die Haut wird insgesamt dünner, da polsterndes Unterhautfettgewebe abgebaut wird. Äderchen im Gesicht, Augenringe oder -schatten können dadurch stärker hervortreten.
  • Tränensäcke, die auf eine altersbedingte Rückbildung des Hautbindegewebes zurückzuführen sind, treten bei reifer Haut verstärkt auf.


Hauptverantwortlich für die Symptome von Mischhaut sind überaktive Talgdrüsen entlang der T-Zone, die mehr Hautfett absondern und stärker verhornen als in den trockenen Hautpartien im Bereich der Wangen und Augen. Es kommt an Stirn, Nase und Kinn daher leichter zur Verstopfung von Poren, die wiederum Entzündungen und Pickel begünstigen. Für die Hauttrockenheit im Rest des Gesichts sind vor allem fehlende Feuchtigkeit in den tieferen Hautschichten sowie eine angegriffene pH-Schutzschicht der Haut verantwortlich. Trockene Haut kann Feuchtigkeit nicht mehr speichern, da ihr der schützende Lipidfilm fehlt.

Mischhaut ist wie alle anderen Hauttypen oft eine Sache der Veranlagung. Ihr können aber auch hormonelle Veränderungen oder die Anwendung nicht geeigneter Reinigungs- oder Pflegeprodukte zugrunde liegen. Reizende Inhaltsstoffe in Kosmetika können zum einen die Haut austrocknen und Irritationen auslösen, zum andern aber auch die Produktion von Talg in der T-Zone anregen und damit Unreinheiten hervorrufen.

Pflege – Das stärkt reife Haut

Mit zunehmendem Alter wird die Haut empfindlicher gegen Austrocknung und verträgt auch Sonnenstrahlen nicht mehr so gut. Die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern, geht zurück; ebenso sinkt die Zahl neugebildeter Hautzellen. Bei der Pflege reifer Haut gilt es daher, die Hautregeneration zu unterstützen und auf die Bedürfnisse des individuellen Hauttyps einzugehen. Mit gezielter Gesichtspflege kann reife Haut typgerecht gereinigt, genährt sowie vor Sonne und anderen Umwelteinflüssen geschützt werden.

Dos & Don‘ts bei reifer Haut

Dos
  • Eine Tagespflege mit integriertem Lichtschutzfaktor schützt reife Haut vor UV-Strahlen, die das Kollagengerüst der Haut angreifen und damit die Entstehung von Fältchen begünstigen.
  • Für die Nacht empfiehlt es sich, eine reichhaltigere Nachtpflege zu wählen, die die Haut mit ausreichend viel Feuchtigkeit sowie wertvollen Lipiden versorgt, um sie geschmeidig und straff zu halten.
  • Rückfettende Reinigungsprodukte nähren die Haut und hinterlassen einen pflegenden Film, der sie widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse macht.


Don'ts
  • Zu heißes oder ausgedehntes Waschen, Baden oder Duschen, da es die Haut unnötig austrocknet und strapaziert.
  • Ohne ausreichenden Schutz in die Sonne gehen – die UV-Strahlen im Sonnenlicht greifen die Kollagenstruktur reifer Haut an und lassen sie schneller altern. Zudem wird die Entstehung von Pigmentflecken begünstigt.
  • Aggressive Reinigungs- oder Peeling-Produkte anwenden – sie reizen empfindliche Haut und entziehen ihr Fett, Feuchtigkeit und Nährstoffe, die sie braucht, um glatt und geschmeidig zu bleiben.

Ausreichend viel Schlaf sowie ein ausgeglichener Schlafrhythmus tragen dazu bei, dass die Regenerationsfähigkeit reifer Haut gestärkt wird. Obwohl im Alter das Durstempfinden nachlässt, ist es zudem wichtig, ausreichend viel zu trinken, um die Elastizität der Haut zu erhalten. Die Ernährung spielt ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Nährstoffversorgung reifer Haut: In Obst und Gemüse etwa stecken nicht nur Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Antioxidantien, sie tragen auch zu einem ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt bei.

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Gezielte Pflege für reife Haut

Mit zunehmendem Alter wird die Haut nicht nur dünner, sie verliert auch an Feuchtigkeit und wird empfindlicher. Rückfettende Reinigungsprodukte helfen, den Feuchtigkeits- und Lipidhaushalt der Haut zu erhalten. Eine feuchtigkeitsspendende Tagescreme mit Lichtschutzfaktor sowie eine nährstoffreiche Nachtcreme bilden die Grundlage zur Pflege reifer Haut. Für Hautpartien wie den Bereich um Augen und Mund, die Stirn, den Hals und das Dekolleté kommen spezielle Pflegeprodukte in Frage, die straffend und festigend wirken. Auch gegen lichtbedingte Überpigmentierung, die bei alternder Haut häufiger auftritt, kann mit einer entsprechenden Spezialpflege gezielt vorgegangen werden.

Besonders wichtig ist das Thema Sonnenschutz – mit einem hohen Lichtschutzfaktor kann der Hautalterungsprozess zwar nicht aufgehalten, aber verlangsamt werden. Zudem schützt eine Sonnencreme reife Haut vor Irritationen, die durch UV-Strahlen hervorgerufen werden können.

Experten-Tipp zu reifer Haut von Dr. Jetske Ultee

Als dermatologische Forschungsärztin beschäftigt sich Dr. Jetske Ultee seit Jahren mit dem Thema Hautpflege. Die Ansprüche des eigenen Hauttyps zu kennen, ist für sie die Grundlage, um bestehende Hautbeschwerden zu verbessern oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Für die Pflege reifer Haut gibt es ihrer Meinung nach daher kein allgemeingültiges Patentrezept – auch hier entscheiden individuelle Faktoren über die Auswahl geeigneter Kosmetika und Beauty-Anwendungen.

„Für das Hautpflegeritual bei reifer Haut sind Alter oder Geschlecht unerheblich. Im Vordergrund stehen vielmehr die Bedürfnisse der Haut: Ist sie sensibel, trocken, neigt sie zu übermäßiger Talgproduktion, weist sie Fältchen, Pickel, sichtbare Äderchen oder Pigmentflecken auf? Um reife Haut optimal pflegen zu können, sollte man zunächst den eigenen Hauttyp bestimmen. Die Bedürfnisse der Haut können sich auch mit der Zeit oder bedingt durch äußere Umstände wie Stress, wenig Schlaf, längere Aufenthalte in einem speziellen Klima o. Ä. ändern.

Im Allgemeinen wird alternde Haut aber definitiv dünner, trockener, vielfach auch empfindlicher und ist damit häufiger von Falten und anderen Zeichen von Hautalterung wie Pigmentflecken betroffen. Dennoch gibt es nicht die ultimative Pflegeempfehlung für reife Haut. Vielmehr geben die individuellen Hautbedürfnisse oder bestimmte Hautproblematiken die Richtung vor.“

Reife Haut: Das tut mir gut

Bei der kosmetischen Behandlung reifer Haut geht es vor allem darum, individuellen Hautbedürfnissen zu begegnen. Typische Hautalterungserscheinungen wie Trockenheit, ein müde wirkender Teint oder Spannkraftverlust können durch bestimmte Inhaltsstoffe gemildert werden.

Hyaluron

  • ist maßgeblich für den Aufbau des Bindegewebes verantwortlich und sorgt für ein straffes Erscheinungsbild der Haut.
  • ist in der Lage, Feuchtigkeit zu binden und optimiert damit den Feuchtigkeitshaushalt der Haut, was der Bildung von Trockenheitsfältchen vorbeugt.
  • schützt die Haut vor freien Radikalen, also Molekülen, die u. a. beim Kontakt der Haut mit UV-Strahlung gebildet werden und die Zellstruktur angreifen.
  • ist als hauteigener Wirkstoff sehr gut verträglich. .
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Vitamin A

  • Vitamin A (Retinol) ist für den Aufbau und die optimale Funktion der Hautzellen mitverantwortlich.
  • Es wirkt gegen sehr trockene, zur Schuppenbildung oder verstärkte Verhornung neigende Haut.
  • Vitamin A fördert den Aufbau stützender Gewebefasern und macht die Haut elastischer und geschmeidiger.
  • Auch die Bildung des Pigmentfarbstoffs Melanin wird durch Vitamin A reguliert.
Mehr über Vitamin A | Beauty-Produkte Vitamin A

Natürliche Inhaltsstoffe

Lernen Sie verschiedene natürliche Kosmetik-Inhaltsstoffe und deren Wirkung kennen.

Welcher Hauttyp bin ich?

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