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Seit 15 Jahren arrangiert Makoto Azuma in diversen Städten sowie an spektakulären Orten wie z. B. im All, auf dem Meeresboden oder im Eis von Hokkaido botanische Kunstwerke. Er möchte damit Zeugnisse der Schönheit der Erde schaffen ©AMKK

Seit 15 Jahren arrangiert Makoto Azuma in diversen Städten sowie an spektakulären Orten wie z. B. im All, auf dem Meeresboden oder im Eis von Hokkaido botanische Kunstwerke. Er möchte damit Zeugnisse der Schönheit der Erde schaffen ©AMKK

Seit 15 Jahren arrangiert Makoto Azuma in diversen Städten sowie an spektakulären Orten wie z. B. im All, auf dem Meeresboden oder im Eis von Hokkaido botanische Kunstwerke. Er möchte damit Zeugnisse der Schönheit der Erde schaffen ©AMKK

Seit 15 Jahren arrangiert Makoto Azuma in diversen Städten sowie an spektakulären Orten wie z. B. im All, auf dem Meeresboden oder im Eis von Hokkaido botanische Kunstwerke. Er möchte damit Zeugnisse der Schönheit der Erde schaffen ©AMKK

Seit 15 Jahren arrangiert Makoto Azuma in diversen Städten sowie an spektakulären Orten wie z. B. im All, auf dem Meeresboden oder im Eis von Hokkaido botanische Kunstwerke. Er möchte damit Zeugnisse der Schönheit der Erde schaffen ©AMKK

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arts & culture

dream maker

Wenn Träume fliegen lernen, passiert Unglaubliches. Gemäß diesem Motto stellen wir Ihnen Persönlichkeiten vor, die unserer Welt Poesie verleihen und die uns inspirieren.

Den Auftakt macht Makoto Azuma. Der Japaner arrangiert Blumen in einer Art und Weise, die zuvor nie gesehen war. Seine Werke lassen Altbekanntes hinter sich, öffnen Türen, Perspektiven und den Blick auf eine neue Welt.

Der Atem stockt, die Gedanken kreisen, Träume bahnen sich den Weg. Das, was eigentlich Songs auszulösen vermögen, schafft Makoto Azuma mit seinen Blumenarrangements.

Er katapultiert einen Bonsai mit Lilien, Orchideen und Iris in die 30.000 Meter weit entfernte Stratosphäre oder verfrachtet ein Bouquet in den buntesten Farben 8.000 Meter tief auf den Meeresgrund.

Man setzt eine Pflanze in ein Umfeld, in dem normal keine Blumen wachsen (…) und schafft so einen Kontext, der so ungewohnt ist für das Auge, dass unser ästhetisches Bewusstsein herausgefordert wird und wir die Pflanze neu erfassen können.

Mit 17 wollte Azuma noch Musiker werden, weshalb er seine Heimat Fukuoka verließ und nach Tokio zog. Und dann passierte es – er begann, in einem Blumenladen als Aushilfe zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Jeden Tag kam er am Tokioter Blumenmarkt vorbei, der zu den größten der Welt zählt. Seine Liebe zur Botanik wurde entfacht.

Heute sind Blumen seine Musik. Wie ein Rockstar arrangiert er sie zu einer Kunstform, mit der er sich selbst auszudrücken vermag. Azuma stellt die Schönheit der Blumen in allen Lebensstadien dar. Nicht nur ihr Aufblühen, auch ihr Welken.

Fotografisch festgehalten von seinem Kollegen Shunsuke Shiinoki. Seit 2002 betreiben sie gemeinsam das Atelier „Jardin de Fleurs“ – ein Mix aus Blumenboutique und Botaniklabor (AMKK). Seine Umgebung lenkt in ihrer Sterilität nicht vom Eigentlichen ab. Mit akribischer Genauigkeit wird hier das Unmögliche möglich: Azumas legendäre Performances wachsen heran.

Sein jüngstes Projekt „Flower and Man“ zeigt enorme Bouquets in unerwarteten Szenarien. Wie ein Wrestler von einem Blumenarrangement zu Boden geworfen wird oder ein Rikscha-Fahrer eine riesige Blumeninstallation durch die Straßen Tokios bugsiert. Der Gedanke dahinter: Natur, Kultur und Traditionen zu verbinden. In einer Welt, in der Natur- und Umweltgedanken so präsent sind wie nie, trifft Azuma genau den Nerv der Zeit.