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Textilpflege leicht gemacht: Wäsche richtig waschen

Frau vor Wäschekorb faltet Kleidung

Der grosse Wasch-Guide

Der Schlüssel zu strahlend reiner und frischer Kleidung liegt in der richtigen Pflege. Im grossen Wasch-Guide finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Wäsche waschen und pflegen.
Ob kräftiges Rot oder reines Weiss, feine Seide oder strapazierfähige Baumwolle, Heimtextilien oder Kleidungsstücke - damit Ihre Wäsche möglichst lange wie neu aussieht, ist die richtige Textilpflege das A und O. Für einen langen Produktlebenszyklus gibt es mehr zu beachten als regelmässiges Wäsche waschen. Wählen Sie zum Beispiel die richtigen Waschprogramme und Temperaturen, sortieren Sie Ihre Wäsche nach dem Drei-Schritte-Prinzip und achten Sie auf die richtige Wahl des Waschmittels. In diesem Guide erklären wir Ihnen, worauf es beim Waschen Ihrer Kleidungsstücke wirklich ankommt und geben Ihnen hilfreiche Tipps zur richtigen Textilpflege.

Die wichtigsten Pflegetipps für Ihre Wäsche

Was bedeuten die Waschsymbole, wie pflegen Sie sensible Materialien und warum ist nachhaltiges Wäsche waschen so wichtig?

Was bedeuten die Waschsymbole, wie pflegen Sie sensible Materialien und warum ist nachhaltiges Wäsche waschen so wichtig?

Waschsymbole

Erfahren Sie, was die die fünf Waschsymbole der Textilpflege auf dem Etikett Ihrer Kleidungsstücke bedeuten. Wir erklären Ihnen, was es bei Waschen, Bleichen, Trocknen, Bügeln und der Chemische Reinigung zu beachten gibt.

Waschanleitung

Wie wasche ich was? Von Material bis Kleidungsstück finden Sie im Wasch-Ratgeber Informationen, wie Sie Ihre Garderobe und Textilien richtig waschen und pflegen.

Nachhaltig waschen

Auch bei der Textilpflege können Sie auf Nachhaltigkeit achten und ressourcenschonend waschen. Wir zeigen Ihnen, wie einfach sich eine umweltfreundliche Reinigung in den Alltag integrieren lässt.

In drei Schritten richtig Wäsche waschen

Was Sie beim Waschen beachten sollten



Der Waschvorgang lässt sich in drei wichtige Schritte unterteilen: Vor und nach dem Waschen sowie die Reinigung Ihrer Textilien mit der Maschine selbst. 



Der Waschvorgang lässt sich in drei wichtige Schritte unterteilen: Vor und nach dem Waschen sowie die Reinigung Ihrer Textilien mit der Maschine selbst. 

1. Vor dem Waschen:
Sortieren Sie Ihre Wäsche und behandeln Sie Flecken vor.

2. Der Waschvorgang:
Wählen Sie die richtige Reinigung und Pflege aus.

3. Nach dem Waschen:
Trocknen Sie Ihre Wäsche mit der passenden Technik.

Direkt zum Thema





Vor dem Waschen - Wäsche sortieren, Flecken entfernen & Waschsymbole

Vor dem Waschen gibt es drei Schritte, die Ihnen dabei helfen, ein strahlend sauberes Waschergebnis zu erzielen. Dafür müssen Sie lediglich die Wäsche richtig sortieren, die Pflegehinweise beachten und im Zuge der Vorwäsche Flecken vorbehandeln.

Wäsche sortieren nach Farbe, Waschtemperatur und Textil

Nicht jedes Ihrer Kleidungsstücke verträgt auch das gleiche Waschprogramm. Eine Bluse will anders gereinigt werden als eine Jeans, das weisse T-Shirt verträgt keine gemeinsame Wäsche mit roten Strümpfen und der Strickpullover hat andere Bedürfnisse als eine Lederjacke. Trennen Sie Ihre Wäsche daher in drei Schritten. Sortieren Sie die Wäsche nach Farbe, Textil und Waschtemperatur. Mithilfe dieses Systems verhindern Sie, dass sich Ihre Kleidung verfärbt oder eingeht. Das Trennen vor dem Waschen schont Ihre Textilien und ist unerlässlich.

Dadurch sehen Ihre Kleidungsstücke nicht nur länger neu aus, Ihre Lieblingsteile haben auch einen deutlich längeren Tragezyklus. Ausserdem sollten stark verschmutzte Teile getrennt von der restlichen Wäsche gereinigt werden. Das verhindert eine Schmutzübertragung und Sie können sich im Anschluss an strahlend sauberer Wäsche erfreuen.

Schritt 1: Wäsche sortieren nach Textilart

Die unterschiedlichen Textilarten erfordern jeweils eine andere und sehr individuelle Pflege. Ihre Kleidungsstücke bestehen aus empfindlichen Stoffen ebenso wie aus robusten Fasern. Um zu verhindern, dass die Materialbeschaffenheit an Qualität verliert, sollten diese nicht zusammen gewaschen werden. Damit alle Stoffe auch nach dem Waschgang noch wie neu aussehen, empfehlen wir Ihnen, fünf Stapel für Hand- und Schonwäsche, Feinwäsche, pflegeleichte und normale Wäsche zu machen. Einige Waschmaschinen verfügen mit der Schonwäsche über ein vergleichbar sanftes Programm zur Handwäsche, in dem besonders sensible Textilien und Naturfasern gereinigt werden. Für die Feinwäsche eignen sich all die Materialien, die im normalen Waschgang wegen einer zu hohen Schleuderzahl oder Temperatur beschädigt werden könnten. Dazu zählen unter anderem feine Stoffe aus Synthetik oder Viskose. Für den Grossteil Ihrer Textilien eignet sich die sogenannte “Pflegeleichte Wäsche”. Robuste Materialien können ohne Bedenken zusammen in diesem Programm gereinigt werden. Der letzte Stapel für die “Normale Wäsche” ist für Ihre Heimtextilien gedacht, die oft wegen stärkeren Verschmutzungen intensiver gereinigt werden müssen. 

Hand- und Schonwäsche: Wolle, Seide, Naturfasern, Strumpfhosen und Spitze

Feinwäsche: Synthetik, Viskose, Mikrofaser, Bademode und Dessous

Pflegeleichte Wäsche: Baumwolle, Polyester, Kunstfasern, Mischgewebe und Synthetik

Normale Wäsche: Heimtextilien wie Bettwäsche, Hand- und Geschirrtücher

Schritt 2: Wäsche sortieren nach Farbe

Damit farbige und dunkle Wäsche Ihre hellen Kleidungsstücke nicht verfärbt oder ergrauen lässt, sollten Sie die Textilien vor dem Waschen nach Farbe sortieren. Ihren Glanz und intensives Strahlen behält die Kleidung bei, wenn Sie nicht nur zwischen weisser und schwarzer Wäsche unterscheiden. Bei der Trennung der Wäsche ergeben sich sechs Farbgruppen, nach denen sich am effektivsten sortieren lässt. Zusätzlich sollten Sie neue Teile wie eine Denim Jeans beim ersten Waschgang getrennt von anderen Textilien reinigen, um keine Farbe abzugeben. Auch ein eigener Stapel für gemusterte Wäsche lohnt sich. So bleiben helle Nuancen länger strahlend.

Weisse Wäsche: ausschliesslich weisse Textilien

Helle Wäsche: weisse, beige, hellgraue Textilien

Dunkle Wäsche: dunkelblaue, dunkelgraue, schwarze, braune Textilien

Helle Buntwäsche: gelbe, orangene, hellblaue Textilien

Dunkle Buntwäsche: blaue, grüne, lilane Textilien

Rote Wäsche: rote, rosane, pinke Textilien

Schritt 3: Wäsche sortieren nach Waschtemperatur

Reinigen Sie Ihre Wäsche mit einer zu hohen Waschtemperatur, geht das Textil ein. Moderne Waschmittel enthalten Tenside und Enzyme, die schon bei 30 Grad ihre volle Kraft entfalten. Daher gilt die Devise bei der richtigen Auswahl der Waschtemperatur: so niedrig wie möglich, so hoch wie nötig. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hand- oder Kaltwäsche, 30 Grad, 40 Grad, 60 Grad und 90 Grad Wäsche. Für die meisten Ihrer Sachen reicht der 40 Grad-Waschgang aus.

Hand- & Kaltwäsche: sensible Textilien

30 Grad Wäsche: leicht verschmutzte Textilien

40 Grad Wäsche: normal bis stark verschmutzte Textilien 

60 Grad Wäsche: Heimtextilien wie Bettwäsche, Hand- und Geschirrtücher

90 Grad Wäsche: stark verschmutzte Heimtextilien
Achten Sie darauf, Ihre schmutzige Wäsche in einem atmungsaktiven Wäschesack aufzubewahren, der die Luft zirkulieren lässt. Andernfalls können unangenehme Gerüche oder sogar Schimmel entstehen. Die daraus gebildeten Stockflecken sind nicht nur sehr schwierig aus Kleidungsstücken zu entfernen, sie sind auch gesundheitsschädlich.
Tipp

Textilpflegehinweise: Die Bedeutung der 5 Waschsymbole

Auf dem Etikett in Ihrer Kleidung finden Sie Pflegesymbole, die Ihnen genau sagen, wie das jeweilige Textil gewaschen werden sollte. Die fünf kleinen Piktogramme symbolisieren je eine Reinigungskategorie.

1. Der Eimer steht für Waschen
2. Das Dreieck steht für Bleichen
3. Das Viereck steht für Trocknen
4. Das Bügeleisen steht für Bügeln
5. Der Kreis steht für Chemische Reinigung
Zusätzliche Informationen wie eine Gradzahl beim Waschzeichen hilft Ihnen dabei, das passende Reinigungsprogramm zu finden. Punkte und Striche im Viereck stehen für die richtige Art, die Kleidung zu trocknen. Jedes der Waschhinweise hat weitere Symbolzusätze, um Ihnen das Reinigen zu erleichtern. Was diese im Detail bedeuten, erfahren Sie in unserem Guide über Waschsymbole. Schenken Sie den Pflegezeichen die nötige Aufmerksamkeit, haben Sie länger etwas von Ihrem Textil.

Flecken-Ratgeber

Sie sind sich unsicher, wie Sie welchen Fleck effektiv aus Ihrer Wäsche entfernen? Finden Sie im Breuninger Flecken-Ratgeber das richtige Hausmittel gegen jeden Fleck.

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Wäsche richtig waschen

Waschprogramme, Waschmittel & Beladung

Nachdem Sie die Wäsche zuvor sortiert haben, steht als nächster Schritt der Waschvorgang an. Dafür ist es wichtig, das richtige Waschprogramm zu kennen. Auch die Wahl des Waschmittels und sogar die Menge der Beladung Ihrer Maschine spielen eine wichtige Rolle dabei, wie sauber Ihre Wäsche am Ende wird.

Finden Sie das richtige Reinigungsprogramm für Ihre Wäsche

Moderne Waschmaschinen habe eine Vielzahl an Programmen für die Reinigung Ihrer Textilien. Da kommt schnell die Frage auf: Welches Waschprogramm brauche ich? Neben Standardprogrammen gibt es einige Spezial-Waschgänge, die auf die Eigenschaften der unterschiedlichen Textilien zugeschnitten sind. So wird Ihre Wäsche nicht nur effektiv, sondern vor allem schonend und mit der richtigen Pflege wieder strahlend sauber. Welches Waschprogramm wofür geeignet ist, unterscheidet sich vor allem in der Zusammensetzung der einzelnen Reinigungsfaktoren:

Die Dauer des Waschprogramms
Der Waschgang wird unterteilt in Waschen, Spülen und Schleudern. Jede Phase ist je nach Textil unterschiedlich lang und intensiv. Die Dauer des Waschprogramms setzt sich aus den verschiedenen Komponenten zusammen und ist vom Material abhängig.

Die Temperatur des Waschprogramms
Je höher die Temperatur, desto wirkungsvoller die Reinigung. Aber nicht alle Materialien halten eine heisse Wäsche auch aus. 

Die Wassermenge des Waschprogramms
Bei besonders sensiblen Textilien wird mehr Wasser genutzt, um die Stoffe vor mechanischer Belastung zu schützen. Je empfindlicher das Material ist, desto sanfter muss der Waschgang sein.

Die Schleuderzahl des Waschprogramms
Für eine schonende Wäsche ist es wichtig, die Schleuderzahl so gering wie möglich zu halten. Eine geringe Drehzahl wird für feine Textilien genutzt, während robuste Materialien bei einem hohen Schleudergang ohne Probleme gereinigt werden können.

Die wichtigsten Waschprogramme im Überblick:

Handwäsche

Die meisten modernen Waschmaschinen verfügen über ein Handwaschprogramm. Extrem sensible Textilien wie Lingerie aus Spitze oder eine Seidenbluse, die bei einer hohen Temperatur oder Drehzahl kaputt gehen könnten, gehören mit der Handwäsche gereinigt. Mit kaltem Wasser und ohne Schleudergang werden die Kleidungsstücke sanft in der Lauge hin und her geschaukelt und so von Verschmutzungen befreit. Besitzt Ihre Maschine kein Programm für die Handwäsche, können Sie - je nach Textil - einen kalten Feinwaschgang wählen.

Feinwäsche

In der Feinwäsche wird Ihre Kleidung so schonend wie nur möglich gereinigt. Eine niedrige Drehzahl, mehr Wasser und eine Maximaltemperatur von 40 Grad behandeln Ihre Textilien sanft aber effektiv. Blusen, Hemden sowie weitere feine Stoffe bekommen mit diesem Programm ihre strahlend reinen Farben zurück.

Pflegeleicht

Anders als der Name vermuten lässt, ist das Pflegeleicht-Programm nicht für besonders einfache Textilien gedacht, sondern für solche, die eine leichte und schonende Reinigung benötigen. Die Maschine wäscht bei einer niedrigen Schleuderzahl, einer kürzeren Dauer und mit mehr Wasser bei niedriger Temperatur. Empfindliche Materialien, die schnell knittern, werden im Pflegeleicht-Programm wieder sauber.

Buntwäsche

Die Buntwäsche ist für Ihre Alltagskleidung gedacht. Sowohl Textilien mit leichten als auch starken Verschmutzungen werden bei 30 Grad bis maximal 60 Grad gewaschen. Vor allem robuste Kleidungsstücke aus Baumwolle gehören in die Buntwäsche - zum Beispiel Jogginghosen oder Hoodies.

Wollwaschgang

Da Wolle sehr sensibel auf das Waschen in der Maschine reagiert, gibt es ein eigenes Programm für das Textil. Perfekt auf die Eigenschaften von Wolle abgestimmt, läuft garantiert kein Pullover mehr ein. Statt zu schleudern, schaukelt die Waschmaschine die Wolle sanft in der Lauge hin und her. Neben einer Waschtemperatur von maximal 30 Grad sollten Sie beachten, ein spezielles Wollwaschmittel zu verwenden.

Kochwäsche

Das Programm für Kochwäsche findet heute kaum noch Anwendung, da bereits niedrige Temperatur Ihre Kleidungsstücke schonender reinigen. Bei bis zu 95 Grad werden sehr stark verschmutzte Textilien mit hartnäckigen Flecken wieder sauber. Daher eignet sich die Kochwäsche fast ausschliesslich für Heimtextilien wie Handtücher und Tischdecken sowie für Allergiker.

Handwäsche ohne Waschmaschine - so gelingt Ihnen die Reinigung per Hand


Gibt es Textilien, die sich nur mit der Hand reinigen lassen, gilt es für ein sauberes und schonendes Ergebnis folgende Schritte zu beachten. Geben Sie lauwarmes Wasser in einen Behälter und fügen Sie das Waschmittel hinzu. Hat es sich aufgelöst, können Sie die Textilien in die Lauge legen und ca. 30 Minuten einwirken lassen. Sanftes Drücken der Teile gegen die Behälterwand entfernt festsitzende Verschmutzungen. Das Wasser nun ablassen und die Kleidungsstücke mit kaltem, klaren Wasser so lange ausspülen, bis kein Schaum mehr zu sehen ist. Achten Sie darauf, dass Sie empfindliche Textilien wie Wolle und Seide nach dem Waschen nicht auswringen. Drücken Sie das Wasser stattdessen sanft heraus.
Tipp

Die Wahl des richtigen Waschmittels

Welche Textilreiniger es gibt und was es zu beachten gilt

Waschmittel ist nicht gleich Waschmittel. Je nach Textil benötigen Sie spezielle Formulierungen, welche perfekt auf die jeweiligen Bedürfnisse des Materials zugeschnitten sind. Benutzen Sie beispielsweise Vollwaschmittel für Ihren Woll- oder Kaschmirpullover, können sich unschönen Knötchen und Verfilzungen bilden. Ausserdem gibt es den Textilreiniger in unterschiedlichen Formen und Zusammensetzungen: als Waschpulver, Wasch-Pods oder Flüssigwaschmittel.

Welches Waschmittel benötigen Sie?

So wirken die unterschiedlichen Pflegeprodukte auf Ihre Wäsche
Vollwaschmittel - das Beste für Weisses
Durch den hohen Anteil an Bleichmitteln und anderen chemischen Aufhellern eignet sich das Vollwaschmittel weniger für Ihre Kleidung. Robuste Heimtextilien wie Handtücher oder Bettwäsche hingegen profitieren aus der Zusammensetzung des Waschmittels und einer hohen Waschtemperatur.

Buntwaschmittel - das Beste für den Alltag
Bunt- oder auch Colorwaschmittel ist ein Alleskönner für Ihre Alltagskleidung - ausgenommen feine Textilien wie Seide oder Wolle. Es entfaltet die volle Reinigungskraft bereits bei niedrigen Temperaturen und besitzt nur einen geringen Anteil an Bleichmitteln. Buntwaschmittel ist frei von optischen Aufhellern, beinhaltet dafür aber sogenannte chemische Farbübertragungsinhibitoren, die das Abfärben und Ausbluten von Farbstoffen verhindern. Kleidungsstücke aus Baumwolle, Leinen oder Synthetik sowie Unterwäsche und Sportbekleidung strahlen wieder wie neu, wenn Sie Buntwaschmittel benutzen.

Feinwaschmittel - das Beste für Sensibles
Feinwaschmittel ist, wie der Name schon sagt, für feine und äusserst sensible Stoffe wie Seide geeignet. Da der entsprechende Waschgang bei sehr niedriger Temperatur läuft, benötigen die Textilien ein Waschmittel, das schon bei 30 Grad die volle Waschkraft entfaltet. Es enthält spezielle Pflegestoffe und sehr milde Ingredienzen. Neben Seide sollten Sie das Feinwaschmittel auch für andere empfindliche Naturfasern sowie für Bademode verwenden.

Wollwaschmittel - das Beste für Wolle
Damit Kleidungsstücke aus Wolle ihre weiche und warme Struktur nicht verlieren, ist ein Wollwaschmittel unerlässlich. Pflegende Inhaltsstoffe wie Wollwachs erhalten diese Eigenschaften und reinigen Wolle sanft bei einem sauren bis neutralen pH-Wert. Auf Bleichmittel wird bei der Formulierung verzichtet.

Waschmittel selber machen

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Wie sollte man eine Waschmaschine beladen?


Für ein perfektes Waschergebnis ist es wichtig, die Waschmaschine richtig und nie zu voll oder zu leer zu beladen. In der Trommel sollte immer noch etwas Platz sein, damit sich die Wäsche frei bewegen kann. Je empfindlicher oder saugfähiger die Textilien sind, desto geringer fällt die Beladung der Waschmaschine aus.
Wasch-Tipp

Nach dem Waschen - Wie sie Ihre Wäsche richtig trocknen

Schonende Trockentechniken für Ihre Kleidung

In der Maschine oder an der Luft - es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Kleidungsstücke und Textilien nach der Reinigung trocknen können. Nicht jedes Trocknen ist aber auch für jedes Material geeignet.


Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, wie Sie ihre Wäsche trocknen können. Während sich jedes Kleidungsstück problemlos an der Luft trocknen lässt, dürfen manche Textilien nicht in den Trockner. Selbst das Schonprogramm des Trockners zerstört bei besonders feinen Stoffen die Struktur, sodass Materialien im schlimmsten Fall unter der Wärmezufuhr eingehen. Achten Sie daher auf die kennzeichnenden Pflegehinweise.


Wäsche im Trockner trocknen
Die Wäsche in der Maschine zu trocknen ist ein einfacher und unkomplizierter Weg, ist dafür aber weniger schonend für Ihr Textil. Daher empfiehlt es sich, den Trockner lediglich für robuste Materialien zu benutzen. Heimtextilien wie Handtücher und Bettbezüge können Sie bedenkenlos in die Maschine stecken. Jedoch gilt für diesen Weg immer, dass Fasern vorzeitig altern.

Wäsche an der Luft trocknen
Die schonendste Art und Weise Ihre Wäsche zu trocknen, ist an der Luft. So bleiben die Kleidungsstücke länger in ihrer Form. Schütteln Sie die Textilien nach dem Waschen aus, bevor Sie sie auf dem Wäscheständer oder dem Kleiderbügel trocknen lassen. Dadurch können Sie Falten bereits zuvor

Wäsche flachliegend trocknen
Sensible Textilien wie Wolle, Kaschmir, Strick oder Seide dürfen nur an der Luft getrocknet werden. Daher sollten Sie diesen Materialien nach dem Waschen mit einem Handtuch die Feuchtigkeit entziehen, bevor Sie sie flach liegend zum Trocknen auslegen. Regelmässiges Wenden beschleunigt den Vorgang.


Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, wie Sie ihre Wäsche trocknen können. Während sich jedes Kleidungsstück problemlos an der Luft trocknen lässt, dürfen manche Textilien nicht in den Trockner. Selbst das Schonprogramm des Trockners zerstört bei besonders feinen Stoffen die Struktur, sodass Materialien im schlimmsten Fall unter der Wärmezufuhr eingehen. Achten Sie daher auf die kennzeichnenden Pflegehinweise.


Wäsche im Trockner trocknen
Die Wäsche in der Maschine zu trocknen ist ein einfacher und unkomplizierter Weg, ist dafür aber weniger schonend für Ihr Textil. Daher empfiehlt es sich, den Trockner lediglich für robuste Materialien zu benutzen. Heimtextilien wie Handtücher und Bettbezüge können Sie bedenkenlos in die Maschine stecken. Jedoch gilt für diesen Weg immer, dass Fasern vorzeitig altern.

Wäsche an der Luft trocknen
Die schonendste Art und Weise Ihre Wäsche zu trocknen, ist an der Luft. So bleiben die Kleidungsstücke länger in ihrer Form. Schütteln Sie die Textilien nach dem Waschen aus, bevor Sie sie auf dem Wäscheständer oder dem Kleiderbügel trocknen lassen. Dadurch können Sie Falten bereits zuvor

Wäsche flachliegend trocknen
Sensible Textilien wie Wolle, Kaschmir, Strick oder Seide dürfen nur an der Luft getrocknet werden. Daher sollten Sie diesen Materialien nach dem Waschen mit einem Handtuch die Feuchtigkeit entziehen, bevor Sie sie flach liegend zum Trocknen auslegen. Regelmässiges Wenden beschleunigt den Vorgang.


FAQ: Die fünf häufigsten Fragen rund ums Thema Wäsche waschen


Wie wäscht man richtig?
Das Wäsche waschen sollten Sie in drei Schritte unterteilen: Vor dem Waschen, der Waschgang selbst und nach dem Waschen. Sortieren Sie vor der eigentlichen Reinigung Ihre Kleidung nach Farbe, Textil und Temperatur. Wählen Sie anschliessend das passende Reinigungsprogramm aus und benutzen Sie das entsprechende Waschmittel. Meist reicht die 40 Grad Wäsche für Kleidung schon aus, um leichte bis mittelstarke Verschmutzungen zu entfernen. Das Waschmittel entfaltet auch bei niedriger Temperatur bereits die volle Waschkraft. Waschen Sie Ihre Wäsche nach folgendem Motto: so kalt wie möglich und so heiss wie nötig. Das schont Ihre Maschine, die Umwelt und Ihre Kleidung. Im letzten Schritt, dem Trocknen, lohnt sich ein Blick auf die Pflegesymbole im Etikett. Das Zeichen gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Sie die Textilien besser im Trockner oder an der Luft hängend beziehungsweise liegend trocknen sollten. Schonender und umweltfreundlicher ist die Lufttrocken-Variante.

Wie muss man Wäsche trennen?
Trennen Sie Ihre Wäsche in drei Schritten. Nach Textilart, dann nach Waschtemperatur und zuletzt nach Farbe. Das verhindert, dass sich Kleidungsstücke verfärben oder eingehen. Das Sortieren vor dem Waschen schont Ihre Textilien und ist unerlässlich. So sehen sie nicht nur länger neu aus, Ihre Lieblingsteile haben einen deutlich höheren Tragezyklus. Und so trennen Sie Ihre Wäsche am besten:
1) Wäsche nach Textilart sortieren:
Leinen, Baumwolle, Seide - diese Materialien könnten unterschiedlicher nicht sein und benötigen eine andere Pflege. Sortieren Sie daher nach Natur- und Kunstfaser, Mischgewebe und weichen Stoffen wie Wolle. Besonders sensible Textilien wie Seide sollten Sie zusätzlich in einem Wäschenetz reinigen.
2) Wäsche nach Waschtemperatur sortieren:
Im nächsten Schritt trennen Sie die Wäsche nach der entsprechenden Temperatur des Waschgangs. Sind Sie sich unsicher, gibt das Pflegesymbol im Etikett Aufschluss darüber, welches Programm das richtige ist. Man unterscheidet zwischen Hand- oder Kaltwäsche, 30 Grad, 40 Grad, 60 Grad und 90 Grad Wäsche. Für die meisten Ihrer Sachen reicht der 40 Grad Waschgang aus.
3) Wäsche nach Farbe sortieren:
Trennen Sie Ihre Wäsche von dunkel zu hell und beachten farbige Teile. Machen Sie je einen Wäschestapel für helle Stoffe, Weisses, Dunkles, Rotes beziehungsweise Pinkes und Buntes. Neue Sachen wie Jeans sollten Sie ebenfalls separat waschen.

Bei wie viel Grad Wäsche waschen?
Eine grundsätzliche Waschempfehlung besagt: Leicht verschmutzte Wäsche bei 30 Grad waschen, normal verschmutzte Kleidung bei 40 Grad und stark verschmutze bei 60 Grad. Beachten Sie aber unbedingt die Materialbeschaffenheit. Empfindliche Textilien sollten mit der Kaltwäsche gereinigt, in die 30 Grad Wäsche kommen Wolle und schonend zu reinigende Stücke wie Gardinen. Die 40 Grad Wäsche ist für Ihre Alltagskleidung gedacht, bei 60 Grad waschen Sie Unterwäsche und Heimtextilien. Stark verschmutzte Baumwollmaterialien lassen sich in der Kochwäsche bei 90 Grad reinigen.

Wann soll man seine Wäsche waschen?
Wann Sie Ihre Wäsche waschen sollten, hängt von der Verschmutzung ab. Grundsätzlich gilt aber, was nicht verunreinigt ist, sollte nicht gewaschen werden. So halten Ihre Kleidungsstücke länger. Unterwäsche und Socken aus hygienischen Gründen täglich wechseln und zeitnah waschen. Andere Klamotten, die Sie direkt am Körper tragen, gehören ebenfalls nach zwei bis dreimaligem Tragen in die Wäsche. Heimtextilien wie Bettwäsche hingegen müssen nur alle zwei bis drei Wochen in die Waschmaschine. Lüften Sie Ihre Kleidung nach dem Tragen regelmässig aus, so können Sie diese auch ohne Waschgang erneut tragen.

Wie kann ich meine Wäsche ohne Waschmaschine waschen? 
Haben Sie keine Waschmaschine empfiehlt sich für zu Hause die Handwäsche. Geben Sie hierfür - je nach Menge - lauwarmes Wasser in das Waschbecken, die Badewanne oder einen Eimer. Fügen Sie nun das Waschmittel hinzu und warten, bis es sich auflöst. Jetzt legen Sie die zuvor sortierten Kleidungsstücke und Textilien in das Wasser. Achten Sie darauf, dass diese gut bedeckt sind und lassen das Waschmittel ca. 30 Minuten einwirken. Anschliessend für mindestens fünf Minuten die einzelnen Teile an die Wand des Behältnisses drücken und zwischendrin mit einem Holzstab herumrühren. So können sich hartnäckige Verschmutzungen besser lösen. Das Wasser ablaufen lassen und mit kaltem, klaren Wasser so lange nachspülen, bis keinerlei Schaum oder andere Rückstände mehr zu sehen sind.

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