Ikone der Diskokultur: Grace Jones im Area Club in New York, 1984 © Volker Hinz
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Bunt, laut, hip & berauschend: Die Geschichte nächtlichen Ausgehens ist lang und ausschweifend. Der Begriff „Night Fever“ ist heute mehr als die Entwicklung einer Untergrund-Discoszene zum gesellschaftlichen Mainstream. Er beschreibt das aufregende Gefühl, auszugehen, dem Alltag und der Arbeit zu entfliehen und sich dem Vergnügen hinzugeben. Seit den 1960er-Jahren versammeln sich Avantgarden in Nachtclubs und Diskotheken, – den Epizentren der Popkultur –, stellen gesellschaftliche Normen auf den Kopf und lassen so Clubs zu Gesamtkunstwerken heranwachsen.

Das Vitra Design Museum nimmt sich der vielfältigen Facette der Clubkultur über sechs Jahrzehnte an und zeigt in der aktuellen Ausstellung „Night Fever – Design- und Clubkultur, 1960 – heute“ noch bis zum 9. September inwiefern Design mit Kunst, Mode, Architektur, Musik und Licht eine Form ergeben. Die dabei geformten Sub- und Popkulturen hallen bis heute weltweit laut nach.

An den Turntables bestimmt er über Raum, Zeit und Klang. Ihm völlig ausgeliefert, wartet die bebende Masse nur auf diesen einen alles erlösenden Beat. Alle wollen es, dieses Gefühl von absoluter Freiheit, Grenzenlosigkeit und völliger Hingabe. Wenn der Bass durch den dunklen Saal hämmert und die Nacht mit einem Schlag einläutet. Wenn alles andere in Vergessenheit gerät, die Welt still steht und ein jeder endlich in den Bann der Dunkelheit entgleitet.

Dass sich solche Szenen aus dem Berliner Nachtclub „Berghain“ auf die Rolle des heutigen DJs fokussieren, ist jungen Zeitgeistern zu verdanken. Als der Jazz in Rom sein Revival feierte, die Straße für beliebte Jamsessions herhielt und sich Kunstschaffende wie Mario Schifano, Alberto Burri oder Piero Manzoni von der abstrakten Kunst in Richtung Pop-Art entwickelten, entstanden in den 1960er- und 1970er-Jahren Veranstaltungsorte, die so bisher fehlten.

Blitzendes Aluminium alter Kühlschränke schmückte das Bühnenbild des „Space Electronic“ in Florenz. Von der Decke prangte ein übergroßer, alter Fallschirm und ehemalige Waschmaschinentrommeln dienten als Hocker. Mit günstigsten Materialien und ohne Gestaltungsvorlage verwirklichten junge Architektur-Studenten und Künstler frühe Diskotheken-Ansätze.

Als Italiens erste Diskothek gilt das „Piper“, das 1965 in Rom in einem leer stehenden Kino zum Inbegriff der Diskothek wurde. In diesem Club, indem die Beatles wegen Überfüllung ihr eigenes Eröffnungskonzert verpassten, begegnete man sich ohne soziale Unterschiede: Junge Arbeiter tanzten mit den Reichen und Schönen und alle bildeten eine freie Einheit.

Genau dieses Ziel setzte sich Gründer Alberigo Crocetta, als junger, aufstrebender Rechtsanwalt, der seine Vision wie folgt definierte: „Ich würde gerne einen riesigen Flipperautomaten eröffnen – einen riesigen Flipperautomaten für junge Leute. Ich möchte, dass sich junge Leute an einem Ort treffen können, und Herkunft, Bildung oder Schönheit keine Rolle spielen. Alle sollen sich treffen und unterhalten können.“

Ich frage mich warum alle Welt sich so für Nachtclubs interessiert, aber das liegt daran, dass sich aus ihnen die Populärkultur entwickelt.

Von der Decke rankende Pflanzen wippen rhythmisch zum Beat und entführen in einen dunklen, länglichen Raum. Drinnen überrascht ein wuchernder Garten voll tropischer Schönheiten. Weiter hinten blitzen goldene Kleiderstangen hervor und bunte Buchcover lassen die Gedanken in die weite Welt abschweifen. Das Röhren der Kaffeemaschine begleitet den Sound des DJs, der inmitten des Geschehens genau weiß, was er tut. Nämlich, seine Gäste in Kauf-Stimmung bringen.

Dass es sich bei diesem Modell eines heutigen Concept Stores um den Verkauf von Fashion, Interior und Kaffee handelt, wird nicht gleich klar. Die Idee ist, Menschen mit guter Musik an einem spannenden Ort in seinen Bann zu ziehen, ihnen eine gute Zeit zu bereiten und ganz nebenbei zum Konsumieren anzuregen.

Dieses Ziel verfolgten erste ganzheitliche Konzepte, welche die zeitgenössischen Strömungen der Jugendkultur in Europa und den USA aufnahmen: In Mailand eröffnete zum Beispiel zum Ende der Sechziger die Mode-Boutique „Altre Cose“, welche ihre Kleidung in großen Kunststoffzylindern ausstellte. Wollte eine Kundin ein Kleidungsstück anprobieren, konnte das Personal mit Hilfe einer Steuerungskonsole die futuristischen Präsentations-Behälter zu ihren Kunden herunter lassen. In den vielfach verspiegelten Umkleidekabinen spielte Musik, die sich die Kunden selber aussuchen konnten.

War die Shopping-Tour beendet, gelangten Besucher über einen kleinen raumschiffartigen Aufzug in die integrierte Diskothek „Bang Bang“ im Untergeschoss. Über den Club selber ist wenig bekannt, was keine Seltenheit in der Designgeschichte von Nachtclubs ist.

Mit günstigsten Materialien ausgeschmückt: Space Electronic, Florenz, 1971. Gestaltung: Gruppo 9999, Foto: Carlo Caldini. © Gruppo 9999
Das Flash Back in Borgo San Dalmazzo, ca. 1972, zeigt das experimentelle Discodesign jener Jahre. Gestaltung: Studio65. © Paolo Mussat Sartor
Plakat für die Diskothek Flash Back, Borgo San Dalmazzo, 1972. Gestaltung: Gianni Arnaudo / Studio65
Drehstuhl Module für den (unrealisierten) Nachtclub Le Garage, Paris, 1965. © Vitra Design Museum, Foto: Thomas Dix
Futuristisch und steuerbar: Kleidung in Kunststoffzylindern in der „Altre Cose Boutique” (Milano, 1968), designed by Ugo La Pietra (with Paolo Rizzatto and Aldo Jacober). Photo by Saporetti. Courtesy Archivio Ugo La Pietra, Milano
Ein raumschiffartiger Fahrstuhl führte zum Club „Bang Bang". „Altre Cose Boutique” (Milano, 1968), designed by Ugo La Pietra (with Paolo Rizzatto and Aldo Jacober). Photo by Saporetti. Courtesy Archivio Ugo La Pietra, Milano
Stuhl Aliko für das Flash Back, Borgo San Dalmazzo, 1972, Gufram. © Andreas Sütterlin / Mit freundlicher Genehmigung von Gianni Arnaudo

Neben kreativer Außen- und Innenarchitektur erfanden die Pioniere von damals innovative Veranstaltungsinhalte für ihre Nachtclubs. In New York, London, Montreal und München experimentierte man mit reichhaltigen Kultur-Programmen: Modeschauen, Jazzkonzerte, Performances, Installationen und Happenings von Künstlern wurden in Diskotheken-Konzepte integriert. Das „Cerebrum“ in New York etwa schrieb Besuchern vor, am Eingang ihre Kleidung abzulegen, ein Gewand überzustreifen und in interaktiver Umgebung für ein bis zwei Stunden an die Wände projizierte Dias und Filme zu bestaunen. Die Mischung aus Club und Theater bestand knapp ein Jahr.

Zusammen mit einem Holiday Inn wurde das „Yellow Submarine“ in München als dreistöckige Stahlkapsel konzipiert, die von einem Becken mit 600.000 Litern Salzwasser umgeben war. Durch Bullaugen der Diskothek sahen die Besucher Haien und anderen Meerestieren beim Schwimmen zu. Das Gesamtkonzept von 1973 – es gehörten unter anderem 700 Apartments, ein Marktplatz, ein Biergarten, ein Schwimmbad und eine Spielhalle dazu – fruchtete allerdings nicht und scheiterte ein paar Jahre später.

Das Potential der befreienden Wirkung von Musik und des gemeinsamen Tanzens erkennend, scheiterten neue Konzepte anfangs z. B. an Gesetzten, die dafür sorgten, dass sich die Geselligkeit innerhalb derselben Klasse, Rasse und Sexualität abspielte. Weil die Politik also noch nicht so weit war, fanden aufkommende Energien der Schwulen-, Lesben- und Bürgerrechtsbewegungen, des Feminismus und der LSD-Szene vorerst hinter verschlossenen Türen statt.

Mit dem Überangebot an günstigen Lager- und Gewerberäumen, die Künstler und Galeristen für sich entdeckten, wurden die eigenen Vier-Wände als Veranstaltungsort immer interessanter. David Mancuso, Partyveranstalter, prägte das Netz an privaten Partys im New Yorker Geschehen wie kein anderer. Aus einer Feier, die er in seinem loftartigen Wohnraum in der Ikonografie einer Geburtstagsparty ausrichtete, wurde eine wöchentliche Veranstaltungsreihe im Jahre 1970. Weil er in einer Fabriketage wohnte, erlangte die Party unter dem Namen „Wir gehen ins Loft“ an Bekanntheit.

Das Loft prägte: Innerhalb kürzester Zeit eröffneten mehrere ähnlich gestaltete Veranstaltungsorte, die das Prinzip des privaten Feierns verfolgten. Eine deutlich größere Variante war die „Paradise Garage“ an der Londoner King Street, in der man mit neuen Tontechniken und Klangqualitäten experimentierte. Unter anderem steigerte hier DJ Larry Levan die Wirkung und Ausdruckskraft des Plattenauflegens.

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DJ Larry Levan in der Paradise Garage, New York, 1979. © Bill Bernstein, David Hill Gallery, London

Gäste im Studio 54, New York, 1979. © Bill Bernstein, David Hill Gallery, London

Widerspruch gegen Mainstream-Disco: Disco Demolotion Night im Stadion Comiskey Park, Chicago, 1979. © Diane Alexander White Photography

Tanzfläche in der Paradise Garage, New York, 1978. © Bill Bernstein, David Hill Gallery, London

Trojan, Nichola und Leigh Bowery (rechts im Bild) im Taboo, 1985. © Dave Swindells

Walter Van Beirendonck, Modenschau der Kollektion Wild & Lethal Trash (W.&L.T.) für Mustang Jeans, Herbst / Winter 1995, Foto: Dan Lecca / Mit freundlicher Genehmigung von Mustang Jeans

Techno-Beats im Pool: Nachtclub Les Bains Douches, Paris, 1990er Jahre. Gestaltung: Philippe Starck. © Foc Kan

Die Verbindung anspruchsvollen Plattenauflegens mit dem Tanzen formte sich weiter an Orten des Sehens und Gesehenwerdens: an Kultstätten wie Disco-Legende „Studio 54“ zum Beispiel. 1977 eröffnete der Tanztempel Prominenten wie Liza Minelli, Andy Warhol und David Bowie hemmungslosen Spaß. Aus den Räumen eines ehemaligen Theaters erbaut, integrierten Gründer Steve Rubell und Ian Schrager den Nachtclub als einen der Berühmtesten der Welt.

Mit neuer Lichttechnik aus Architektur- und Theaterbeleuchtung entstand ein Raum, in dem die Menschen gut aussahen und sich dem verzaubernden Bühnenbild hingaben. Ausstattungsmerkmale wie die „Flying Ceiling“ – eine fliegende Decke aus verstellbaren 28 rotierenden Spiegeln mit aufmontierten Neonlampen – oder die computergesteuerte Brücke mit ausreichend Platz z. B. für ein 40-köpfiges Orchester bleiben bis heute in Erinnerung. Wer kennt es nicht, das markante Bühnenbild „Mann-mit-dem-Löffel“ mit herunter hängendem Halbmond samt dem zum Mund führenden Löffel. Bekannt für seine narzisstische und blitzlichtgierige Diskothekenkultur bestanden die wilden Partyexzesse im Studio 54 zweieinhalb Jahre.

In den achtziger Jahren kam die Prominenz von Künstlern erst langsam auf und man fing an, das Potenzial von Kunst zu einem Teil des Nachtlebens machen zu wollen: So entstanden Clubkonzepte, die das Tanzen und Auflegen um weitere kulturelle Programme wie Livemusik, Videovorführungen oder Ausstellungen bereicherten. Und so zierten zeitgenössische Kunstwerke die Wände des neu eröffneten „Palladiums“.

Wieder steckten Steve Rubell und Ian Schrager hinter dem Konzept des nächsten großen Nachtclubs in New York. Schrager beschreibt den damaligen Zeitgeist so: „Wir hatten Arbeiten von zahlreichen Künstlern, die bei uns ein- und ausgingen. Ich finde es wichtig, Menschen, die nicht reich waren, die Möglichkeit zu bieten, herumzusitzen, etwas zu trinken und gute Kunst zu sehen, Kunst zugänglich zu machen“.

Eine Schippe drauf legte das „Area“. Eher als ein Ort für Rauminstallationen wahrgenommen, erschienen Kunstwerke sogar wichtiger als die Musik oder das Tanzen. Alle sechs Wochen änderte sich das Raumkonzept auf 1.200 Quadratmetern mit immer neuen Themen von Science-Fiktion, Vorstadt über Sport bis hin zur Naturgeschichte – eine Art Spielwiese für ausstellende Künstler wie z. B. Keith Haring.

Ob Nachtclub oder Galerie, rückblickend war das Area laut Stimmen von damals „mehr Museum als Club“.

Palladium, New York, 1985. Architekt: Arata
Isozaki, Wandbild von Keith Haring. © Timothy Hursley, Garvey | Simon Gallery New York
Keith Haring vor seinem Wandbild „Pyramid Wall" während des Mottos „Art” im Area, New York, 1985 © Volker Hinz

Wenn Kunst auf Musik trifft, ist die Mode niemals fern. Sei es als Eintrittskarte, als Form des Modebewusstseins oder um der eigenen Stimmung Ausdruck zu verleihen: Auch die gewählte Kleidung steht im Zentrum der Clubkultur von 1960 bis heute. Von Roy Halston, der die Siebziger Disco-Jahre auf seine glamourösen Trägerinnen zu schneiderte, über den Underground-Hip Hop, als der New Yorker Designer Dapper Dan Trainingsanzüge in die Clubs brachte bis hin zur Gender-Verwischung, die sich in den Neunzigern in der Mode von Vivienne Westwood wider spiegelte. In jedem Fall hat die Nachtclubmode große Auswirkungen auf die Alltagskultur, in der jeder – sei es um sich anzupassen oder um aus der Reihe zu tanzen – sein ganz persönlicher Nightlife-Designer sein kann.

Dass Modebewusstsein nicht immer gleichzeitig das Tragen von extravaganter Designerkleidung bedeutet, zeigen Berliner Techno-Clubs wie der „Tresor“, oder das „Berghain“. In Letzteren gelangen noch heute nur diejenigen Besucher, die mit möglichst ungezwungenem „Out-of-Bed“-Look und nicht mit schicken Luxusteilen überzeugen.

Was 1998 als Fetischnacht für homosexuelle Männer begann, überzeugt bis heute als einer der berühmt-berüchtigsten Nachtclubs weltweit mit konsequentem Konzept: Sex, music, no bullshit! Während tausende Touristen und Feierlustige auf den Einlass an den Wochenendnächten hoffen, feiern Stammgäste vorzugsweise den Sonntagnachmittag bis zur Closing-Party am Montagmorgen durch. Das Berghain pfeift auf große Namen und setzt bei der Wahl seines harten Sounds auf die weltweit besten Underground-Künstler oder bedient sich aus dem Stamm der eigenen Residents DJs.

Was wäre eine Clubnacht ohne Musik? Genau, keine. Über die Jahre entwickelten sich Musikströmungen von Rock, Funk, Soul, Afro, Latin und Jazz bis hin zur Tanzmusik als eigenes Genre „Disco“. Mit der Discobewegung änderte sich das Bild eines DJs vom Dienstleister zum Künstler.

Nicht der eigentliche Song, welchen auch die Radios spielten, sondern das Mixen mehrerer Tracks erlangte große Beliebtheit. Mit dem Aufkommen von Techno und House in den 1980er-Jahren, entwickeln DJs bis heute ihren individuellen Stil und produzieren eigene Musiktitel. So revolutionieren DJs die Musikwelt im hohen Maße: Man schaue auf die Erfolge großer Performer wie Kult-DJ Sven Väth, Carl Cox oder Calvin Harris. Letzter führt laut Wirtschaftsmagazin „Forbes“ seit nun fünf Jahren die Rangliste der bestbezahlten DJs aller Zeiten an.

Clubkultur lebt, sie zeigt sich anpassungsfähig und geht mit dem Zahn der Zeit. War das Blitzlicht für die Celebrity-Kultur zu Studio 54 Zeiten ein Muss, dominiert im Berghain heute Berliner Anonymität – Fotos ekstatischer Partys sind im gesamten Club verboten. Und so gilt in Bereichen wie dem Darkroom oder der Panoramabar: Was im Berghain passiert, bleibt im Berghain.

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Innenansicht des Tresor, Berlin, 1996/97 © Gustav Volker Heuss

Tresor außen, Berlin, 1996. Aus der Serie Temporary Spaces © Martin Eberle

Soundsystem Despacio, New Century Hall, Manchester International Festival, Juli 2013 © Rod Lewis

Akoaki, mobile DJ-Kanzel, The Mothership, Detroit, 2014. © Anya Sirota und Jean Louis Farges, in Zusammenarbeit mit Bryce Detroit

Bureau a, DJ-Kanzel im Innern von The Club, Architektur-Triennale Lissabon, 2016, © Mariana Lopes

In seiner Ausstellung „Night Fever“ in Weil am Rhein und der zugehörigen Katalogsammlung zeigt das Vitra Design Museum die erste große internationale Auseinandersetzung der Beziehung zwischen Design und Clubkultur von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart auf. In Zusammenarbeit mit Chefkurator Jochen Eisenbrand, den Gastkuratorinnen Catharine Rossi und Katarina Serulus entstand so ein ganz eigenes buntes Werk, das die Entwicklungen der Jahrzehnte jedem erlebbar macht.

Die Exhibition ist noch bis zum 9. September 2018 in Weil am Rhein zu sehen. Der Ausstellungskatalog ist über den Museumsshop sowie online auf shop.design-museum.de erhältlich.